Guildford (dpa) - Der Industriegasekonzern Linde will nach dem Zusammenschluss mit Praxair die Aktionäre mit einem Aktienrückkauf im Umfang von bis zu einer Milliarde US-Dollar locken.

Das Unternehmen sei aktuell gut genug positioniert und verfüge über genügend freie Mittel, erklärte der neue Konzernchef Steve Angel laut Mitteilung in Guildford. In der südenglischen Stadt ist die Hauptverwaltung der Linde plc ansässig, die als Holding die Geschäfte beider Konzerne bündelt.

Linde wolle bis zum 30. April kommenden Jahres bis zu 5 Prozent der ausstehenden Aktien erwerben, hieß es weiter. Angel kündigte zudem an, im ersten Quartal dem Markt eine umfassende Strategie zur weiteren Kapitalverwendung des Konzerns präsentieren zu wollen. Für das vierte Quartal 2018 kündigte der Konzern eine Zwischendividende von 0,825 Dollar je Aktie an.