HAMBURG (dpa-AFX) - Der Glücksspiel-Vermittler Zeal korrigiert nach Vorlage von Eckdaten seine bisherige Prognose. Aufgrund einer schwachen Jackpot-Entwicklung der Lotterien werde der Umsatz voraussichtlich bei 86 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Das sind neun Millionen Euro weniger als bislang erwartet. Das Transaktionsvolumen wird zudem statt 700 nun nur noch bei 650 Millionen Euro erwartet. Gleichzeitig will Zeal aber vor allem beim Marketing Kosten einsparen und so die Profitabilität steigern. Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) erwartet das Management nun mit 25 Millionen Euro ein Viertel mehr als bislang. Das Unternehmen hält an dem Ziel, den Aktionären eine Dividende von 1,00 Euro pro Aktie vorzuschlagen, fest.

In den ersten neun Monaten stieg das Transaktionsvolumen von Zeal im Segment Deutschland laut den vorläufigen Zahlen um knapp 5 Prozent auf gut 493 Millionen Euro. Der Umsatz bis Ende September bewegte sich mit rund 65 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der bereinigte operative Gewinn konnte hingegen deutlich gesteigert werden: Er belief sich auf 17,6 nach 6,9 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Zeal will sein vollständiges Zahlenwerk zum dritten Quartal am 11. November 2021 präsentieren./lew/he