Die Entwicklung des Luxus-Elektroautos Lucid Air schreitet weiter voran und immer mehr Einzelheiten werden veröffentlicht. Nun sind auch Details zu der “Lucid UX” bekannt, was eine entscheidende Rolle bei Autos in Zukunft spielen dürfte.

Die Lucid User Experience

Neben luxuriösen Design und einer hohen Reichweite soll der Air seinem Fahrer und Mitinsassen besonders ein was bieten: Komfort. Damit das gewährleistet ist, behält Lucid Motors die “Funktionen einer traditionellen physischen Schnittstelle bei und paart diese mit einem innovativen Formfaktor, der hoch entwickelt und ergonomisch ist und einen intuitiven Zugang zu allen Fahrzeugsystemen bietet”, so Senior VP of Design Derek Jenkins in der Vorstellung. Die Mensch-Maschine Schnittstelle sei “einfach zu bedienen und ästhetisch schön”.

Das Glas-Cockpit

Im Air befinden sich zwei primäre Touch-Control-Displays. Eines davon sei das Glas-Cockpit: ein 34 Zoll großer und schwebender 5K-Bildschirm. Dieser befindet sich direkt vor dem Fahrer und ist leicht gewölbt. Dort finden sich die wichtigsten Informationen direkt im Sichtfeld: “Fahrzeugkontrollen auf der linken Seite, Fahrdetails in der Mitte und Navigation und Medien auf der rechten Seite”, heißt es auf der Webseite.

Das Pilot-Panel ist rechts neben dem Fahrer in der unteren Konsolenanzeige. Damit lassen sich weitere Bedienelemente per Touch steuern. Bei nicht Benutzung kann das Pad eingefahren werden.

Alexa im Air

Trotz modernster technischer Möglichkeiten wird im Air nicht alles mit Sprache oder Touch gesteuert. Denn manche Bedienungen funktionieren besser mit einem physischen Widerstand. So können beispielsweise Klimaregler und Fensterschalter durch physische Bedienelemente eingestellt werden und geben ein taktiles Feedback. 

Durch eine Partnerschaft mit Amazon kann der Fahrer mit Alexa viele Funktionen auch mit der eigenen Sprache steuern. Zudem können sich Apple Nutzer über eine drahtlose Verbindung mit Apple CarPlay freuen und für Android Liebhaber gibt es Android Auto. Auch Spotify und iHeartRadio werden von der Software unterstützt. Zudem verspricht das Unternehmen regelmäßige Updates mit immer neuen Funktionen. 

Für einen optimalen Sound sowohl beim Musikhören als auch bei Warnungen und Benachrichtigungen sorgt das „Surreal Sound System“ mit 21 Lautsprechern. Mehr zum Sound im Lucid Air können Sie hier nachlesen

Massage während das Auto lädt

Neben den Bedienungs-Modalitäten gehören noch mehr nützliche Helfer und Spielereien zur Lucid UX. So zeigt das Werbevideo die Lucid-Mobile-App, mit der man beispielsweise Routen planen kann, welche in die In-Car Navigation übernommen werden. Außerdem kann das eigene Smartphone als Schlüssel benutzt werden und dank Gesichtserkennung werden alle personalisierten Einstellungen sofort eingestellt. 

Es wird automatisch die Reichweite geprüft, um eine geeignete Ladestation von Electrify America zu erreichen. Mehr zum Ladenetzwerk können Sie hier nachlesen. Und während das Auto lädt, kann man sich zum Beispiel wie im Video gezeigt, auch noch vom Autositz massieren lassen.

Die CCIV-Aktie

Das zweite Quartal des Jahres ist im vollen Gange und so ungeduldiger wartet man auf den Börsengang von Lucid Motors durch den finalen Merge mit Churchill Capital IV. Mehr zum Zusammenschluss finden Sie hier. Auch wenn es für die CCIV-Aktie seit Mitte Mai wieder leicht nach oben geht, so ist sie vom Hype, als die Fusion mit Lucid bekannt wurde und dem damaligen Jahreshoch von 53,73, weit entfernt. Aktuell hat die Aktie einen Wert von gut 16 Euro. 

Im BörsenNews-Forum steigt die Erwartung auf den Börsengang. Die Stimmung ist trotz des mäßigen Verlaufs der CCIV-Aktie zuversichtlich. Nutzer*in NIKA schreibt: “Ich bin hier nicht zum parken, bin sogar ziemlich sicher mein Geld mit dieser Firma stark zu vermehren