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Der Ölsektor ist zu Wochenbeginn wieder stärker in den Fokus der Marktteilnehmer gerückt. Die Ölpreise reagierten mit deutlichen Preisrückgängen auf eine schwierige Gemengelage. So waren am Montag (28.01.2019) kräftige Rücksetzer bei Brent C.O. und WTI Oil von über 3 Prozent zu beobachten. Damit erhielten etwaige Aufwärtsambitionen einen deutlichen Dämpfer und auch aus charttechnischer Sicht steht das Erholungsszenario bei Brent C.O. und WTI Oil auf zunehmend wackligeren Beinen.

Der Ölsektor hatte in den letzten Handelstagen und -wochen unter fundamentalen Aspekten mit einigen Rückschlägen zu kämpfen. Immer wieder flammten Ängste in Bezug auf die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft auf. Das Thema Handelskonflikte ist trotz des einen oder anderen Signals der Entspannung noch längst nicht ausgestanden und schürt immer mal wieder Sorgen auf der Nachfrageseite. Doch auch ganz "handfeste" Fakten machten es den Ölpreisen zuletzt schwer, neues Aufwärtspotential zu generieren. Die aktuelle Entwicklung der US-Rohöllagerbestände und die überaus robuste Verfassung der US-Rohölproduktion sind zwei Faktoren, die das Aufwärtspotential der Ölpreise gegenwärtig erheblich zu limitieren scheinen. Und so stehen u.a. die wöchentlich durch die EIA (Energy Information Administration) veröffentlichten Daten zur Entwicklung der US-Rohöllagerbestände derzeit unter besonderer Beobachtung. In der vergangenen Woche gab es diesbezüglich einen herben Dämpfer für die Ölpreise, denn der überraschend starke Aufbau der US-Rohöllagerbestände verhagelte den Marktteilnehmern gehörig die Kauflaune. Ein weiterer maßgeblich limitierender Faktor ist die aktuelle Entwicklung der US-Rohölproduktion. Um es einmal bildlich zu formulieren: Die Ölquellen in den USA sprudeln. So gab die EIA kürzlich die US-Produktion für die Woche zum 18.01.2019 mit 11,9 Mio. bpd (barrels per day) an. Um einmal einen Vergleich zu bekommen: Im Januar 2018 lag die US-Ölproduktion beispielsweise noch unter der Grenze von 10,0 Mio. bpd. Dass angesichts der hohen US-Rohölproduktion die Maßnahmen zur Förderkürzung der "OPEC+" zu einem Teil ins Leere laufen, liegt da auf der Hand.

Das schwierige fundamentale Umfeld spiegelt sich auch in der charttechnische Verfassung der Ölpreise wider. Am Beispiel von Brent C.O. lässt sich das ganz gut darstellen.

In den letzten Wochen hat sich der Widerstand bei 63,5 US-Dollar als maßgeblich limitierend erwiesen. Aufgrund der aktuellen fundamentalen Gemengelage gelang es Brent C.O. zuletzt nicht, sich weiteres Aufwärtspotential oberhalb von 63,5 US-Dollar zu erschließen. Ein frisches Kaufsignal würde es aus charttechnischer Sicht aber erst mit einem Ausbruch über 63,5 US-Dollar geben. Auf der Unterseite haben sich hingegen die 58,5 US-Dollar als wichtige Unterstützung etabliert. Die beiden Marken gilt es aus charttechnischer Sicht in den nächsten Handelstagen genau im Auge zu behalten.

 

 


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