Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands Maschinenbauer haben ihre Position als drittgrößter Hersteller der Welt im vergangenen Jahr verteidigt.

Insgesamt stieg der globale Umsatz mit Maschinen und Anlagen Schätzungen zufolge um 4 Prozent auf 2,6 Billionen Euro, wie der Branchenverband VDMA in Frankfurt mitteilte. Die Erlöse der deutschen Hersteller verbesserten sich um 4 Prozent auf 297 Milliarden Euro. Damit entfielen gut 11 Prozent des weltweiten Maschinenumsatzes den Angaben zufolge auf die Bundesrepublik.

«Die Folgen der Handelsstreitigkeiten oder des Brexits werden wir aufgrund der teils langen Vorlaufzeiten im Maschinenbau vermutlich erst in diesem Jahr so richtig sehen», erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

Mit deutlichem Abstand an der Spitze rangierte im vergangenen Jahr erneut China. Den Titel als weltgrößter Maschinenhersteller hält das Land seit 2009. Ein Gesamtumsatz von 856 Milliarden Euro bedeutete auf Euro-Basis ein Plus von 7 Prozent zum Vorjahr. Rang zwei belegten die USA, gefolgt von Deutschland, Japan und Italien. Die fünf Länder stehen den Angaben zufolge zusammen für 72 Prozent des Weltmaschinenumsatzes.

VDMA-Mitteilung