Die GRENKE AG (ISIN: DE000A161N30) - Betrugsfall wie Wirecard oder nur beschuldigt, um durch Leerverkäufe Gewinne zu realisieren – oder irgendetwas dazwischen?

Der Kampf geht weiter und Grenke geht einen Schritt weiter, um verlorene Glaubwürdigkeit wiederherzustellen. Die angekündigte Beauftragung eines "unabhängigen" Wirtschaftsprüfers" zumindest für einen Teil der Vorwürfe ist erfolgt: Grenke hat Warth & Klein Grant Thornton, eine mittelständische Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Deutschland für ein unabhängiges Gutachten mandatiert. Hintergrund ist die am 21. September angekündigte Prüfung der Übernahmen der Franchise-Unternehmen durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer. Das Gutachten wird sich unter anderem auf die Marktüblichkeit der Bewertungen, die Vorteilhaftigkeit für die GRENKE AG und die Validierung der geschlossenen Kaufverträge einschließlich der beteiligten Parteien erstrecken. Man könnte natürlich fragen, warum nicht eine der Big Five (außer KPMG, die ja bereits reguläre Testate erteilt haben und daher zumindest vorbelastet sind ) Gesellschaften beauftragt worden ist. Insbesondere da es hier um internationale Transaktioenn und deren Bewertung geht - also eine Vertretung jeweils vor Ort hilfreich wäre - aber sei es drum. Der Bericht sollte jetzt möglichst schnell auf dem Tisch liegen und nicht - wie beim Fall der Sonderprüfung durch KPMG bei Wirecard - mehr Fragen als Antworten liefern   …

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