Bis Ende Februar lagen die Auftragseingänge der RATIONAL-Gruppe (ISIN: DE0007010803) noch leicht über dem Vorjahr und im Wesentlichen im Rahmen unserer eigenen Erwartungen.

Lediglich in China und Italien zeichneten sich bereits die ersten Folgen des Corona-bedingten Shutdowns ab. Ab Anfang März wirkten sich dann die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in immer mehr Märkten spürbar aus. Und danach wurde es schlimm - schlimm für Rationals Kunden und so auch für den Küchenlieferantem: Umsatzrückgang um 43 Prozent im zweiten Quartal von 205,1 Millionen Euro auf 116,8 Millionen Euro war die Folge. Dies hatte sich bereits zum Ende des ersten Quartals bzw. zu Beginn des zweiten Quartals anhand deutlicher rückläufiger Auftragseingänge angedeutet. Getrieben wurden die Auftrags- und Umsatzeinbußen durch die Maßnahmen der Regierungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und die deshalb fehlende Geschäftsgrundlage für viele Kunden von Rational. Dies war in allen Regionen der Welt spürbar, insbesondere aber in den wirtschaftlich schwächeren Märkten wie beispielsweise Südamerika. Je umfassender die Maßnahmen in den jeweiligen Märkten ausfielen, umso mehr waren die Investitionsbereitschaft und -fähigkeit der Kunden beeinträchtigt. Für das erste Halbjahr resultiert daraus ein Umsatz von 298,0 Millionen Euro nach 399,4 Millionen Euro im Vorjahresvergleichszeitraum. Der Umsatzrückgang beträgt somit 25 Prozent   …

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