HAMBURG (dpa-AFX) - Beim Medienkongress "scoopcamp" haben sich in Hamburg rund 140 Medienmacher mit der Frage beschäftigt, wie sich in der Zukunft Journalismus finanziert. "Den diesjährigen Ansatz finde ich besonders wichtig: Wie erhalten wir Journalismus als Geschäftsmodell?", sagte am Donnerstag Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) bei der Eröffnung. Den Kongress "scoopcamp" gibt es seit 2009. Organisatoren sind die Initiative nextMedia.Hamburg und die Deutsche Presse-Agentur.

Eine mögliche Antwort lieferte der britische Journalist Jack Riley, der für seine Strategie, die "BuzzFeed News" und die "HuffPost" zum digitalen Marktführer in den USA machte, mit dem Preis des "scoopcamp" ausgezeichnet wurde. "Es braucht einen Neustart. Die Medien von morgen müssen anders aussehen als die Medien von heute", sagte Riley. Medienunternehmen müssten sich besser auf Bedürfnisse junger Zielgruppen einstellen und die Potenziale neuer Technologien nutzen. Besonders wichtig seien in der Zukunft etwa Videoformate./kge/DP/zb