Allen wirtschaftlichen Widrigkeiten zum Trotz hat die Deutsche Bank im zweiten Quartal einen Milliardengewinn erzielt. Das registrierten auch unsere Smartbroker-Kunden und schlugen bei der Aktie zu.

Das nach Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl größte Kreditinstitut Deutschlands erwirtschafte einen Überschuss von 1,05 Milliarden Euro, der an die Aktionäre geht. Doch die hohe Inflation und die Folgen des Ukraine-Krieges lassen Vorstandschef Christian Sewing etwas vorsichtiger werden: "Vieles spricht dafür, dass es wirtschaftlich noch schwieriger werden wird – in der Ukraine zeichnet sich leider kein Ende von Russlands Aggression ab, und Unsicherheit und Volatilität werden uns noch eine ganze Weile erhalten bleiben."

Warburg Research stuft die Deutsche Bank weiterhin mit "Buy" ein und hält an ihrem Kursziel von 13 Euro fest. Die Begründung: Die Bank könne Gegenwind im zweiten Halbjahr wegstecken, meinte Analyst Andreas Pläsier nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts.

Die für 2022 angepeilte Rendite von acht Prozent sei zunehmend schwieriger zu erreichen. Bis zum Jahr 2025 wolle man jedoch wieder über der Marke von zehn Prozent nach Steuern liegen, so die Bank. Ein Plus von rund drei Prozent verbuchte die Aktie in der vergangenen Woche. Anteil daran hatten unsere Smartbroker-Kunden, die die Aktie – nach Daimler – auf Platz zwei der meistgekauften Aktien hievten.

Die Top-10 der meistgekauften Aktien (25. bis 31.07.2022) beim Smartbroker:

  1. Daimler
  2. Deutsche Bank
  3. Tesla
  4. Amazon
  5. Alphabet
  6. BASF
  7. Fresenius
  8. Uniper
  9. Volkswagen
  10. Allianz


Autor: Nicolas Ebert, wallstreet:online Zentralredaktion


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