BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bedeutung Chinas im Kampf für mehr Klimaschutz betont. Merkel sagte am Montag nach einer Videokonferenz mit Chinas Präsident Xi Jinping, bisher plane China mit dem Höhepunkt seines CO2-Ausstoßes im Jahr 2030. Die EU sei mit China im Dialog, ob dieses Ziel verschärft werden könne. China sei für die Hälfte des globalen Kohleverbrauchs zuständig. Die EU habe mit Xi über den Umstieg auf umweltfreundlichere Energiequellen gesprochen. Es sei ein hochrangiger Dialog zur Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz in Glasgow vereinbart worden

Merkel begrüßte außerdem ein Abkommen über Herkunftsbezeichnungen. Sie sprach von einem guten Tage etwa für Weinbauer von der Mosel oder Rheinhessen. Sie sprach insgesamt von einem "ehrlichen und offenen Austausch".

China am Montag ein Abkommen zum gegenseitigen Schutz geografischer Angaben von Lebensmitteln unterzeichnet. Fränkische Weine, Münchner Bier, Champagner, Feta-Käse oder auch Parmaschinken gehören so künftig zu 100 europäischen Produkten, die in China vor unerlaubter Nachahmung geschützt sind./aha/DP/nas