Am Donnerstag meldete sich die METRO AG (kurz „Metro“) mit der Neuigkeit, dass sie ein sogenanntes „Memorandum of Understanding“ mit einem Bieterkonsortium im Hinblick auf den Verkauf des SB-Warenhausgeschäfts abgeschlossen hat. Konkret geht es da um den Verkauf u.a. der Real-Märkte. Das Bieterkonsortium besteht demnach aus – Zitat: „The SCP Group S.à r.l. und der x+bricks AG“. Damit sind andere mögliche Bieter – hier insbesondere die namentlich genannte redos real estate GmbH – offensichtlich aus dem Spiel. Zumindest so lange, bis die Verhandlungen mit dem genannten Bieterkonsortium laufen und nicht erfolglos abgebrochen werden.

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Erfreulicherweise nennt Metro einige Details zum anvisierten Konzept des Verkaufs. Demnach würde Real „als Ganzes ohne Rückbeteiligung der METRO“ veräußert werden. Also ein richtiger Schlussstrich. Netto würden der Metro im Gegenzug laut „aktuellem Verhandlungsstand“ rund eine halbe Milliarde Euro zufließen. Aber noch ist es nur eine Absichtserklärung („Memorandum of Understanding“) und noch kein verbindlicher Vertrag. Die Metro nennt es als Ziel, dass der Vertragsabschluss bis Ende Januar 2020 zustande kommen soll. Derzeit ist also offen, ob das klappen wird. Natürlich müssten dann auch noch die „Kartell- und Aufsichtsbehörden“ zustimmen.

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