Von den Preissteigerungen bei Lebensmitteln könnten bestimmte Unternehmen profiteren. Credit Suisse-Analysten haben elf vielversprechende Titel gefunden. Liste!

Die Lebensmittelpreise stiegen im letzten Jahr um fast 34 Prozent - zwischen Februar und März um über zwölf Prozent. Das geht aus dem FAO-Lebensmittelpreisindex hervor, der die monatliche Veränderung der internationalen Preise für einen Korb von Nahrungsmitteln misst.

Laut CNBC sei die Credit Suisse der Ansicht, dass die Lebensmittelpreise ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hätten. Die FAO prognostiziere einen weiteren Anstieg der Lebensmittelpreise von acht bis 22 Prozent, so der Credit-Suisse-Analyst Andrew Garthwaite.

Credit Suisse setze auf Unternehmen, die die Produktivität in der Landwirtschaft steigern, wie zum Beispiel Herbizid- und Landwirtschaftsgerätehersteller. Diese könnten von den steigenden Preisen profitieren. Zudem seien Hersteller von alternativen Düngemitteln, Palmöl, Fischbeständen und anderen alternativen Proteinen im Vorteil, sowie Unternehmen mit Engagement in landwirtschaftlichen Flächen.

Folgende elf Aktien könnten laut der Credit Suisse von den steigenden Lebensmittelpreisen profitieren ("Outperform"):

Die Bank setzt hier laut CNBC auf das Chemieunternehmen Croda International und BASF, den niederländischen Hersteller von Stickstoff- und Methanolprodukten OCI, den australischen Lachszüchter Tassal Group, den brasilianische Fleischverarbeiter JBS und das Tiefkühlkostunternehmen Nomad Foods.

Ebenso wählte Credit Suisse den in Chicago ansässigen Rohstoffhändler Archer-Daniels-Midland, die malaysischen Plantagen-Unternehmen Sime Darby Plantation und Genting Plantations sowie die beiden Landmaschinenhersteller Deere & Co und AGCO.

Außerdem erwarte Credit Suisse für die Aktien von Sime Darby Plantation und OCI positive Kursentwicklungen.

Autorin: Laura Ehrhardt, wallstreet:online Zentralredaktion


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