Harley‑Davidson muss wegen möglicher Qualitätsprobleme die Produktion stoppen. Die Aktie bricht daraufhin an der New York Stock Exchange (NYSE) ein.

Gestern teilte das Traditions-Unternehmen aus Wisconsin mit, dass man die gesamte Produktion und Lieferung – mit Ausnahme der Elektromotorräder – für einen Zeitraum von zwei Wochen aussetzen müsse. Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, da womöglich Bauteile eines Drittanbieters nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprächen.

An der NYSE schloss die Aktie den gestrigen Handelstag mehr als neun Prozent im Minus ab. Ein Anteilsschein kostete bei Börsenschluss 32,43 US-Dollar (Stand:19.05.2022).

Harley‑Davidson kämpft schon länger mit Lieferkettenproblemen – insbesondere im Bereich von Halbleitern. Der Umsatz im ersten Quartal 2022 stieg zwar im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn lag mit 223 Millionen US-Dollar jedoch 14 Prozent unter dem Ergebnis im Vorjahr (Q1 2021: 259 Millionen US-Dollar)

Ende April bestätigte das Management seine Prognose: Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Umsatzwachstum von fünf bis zehn Prozent angestrebt. Die operative Marge soll bei elf bis zwölf Prozent liegen.

Autor: Ferdinand Hammer, wallstreet:online Zentralredaktion


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