LONDON (dpa-AFX) - Nach dem Tod einer Jugendlichen nach dem Verzehr eines Baguettes sind in Großbritannien strengere Regeln für Inhaltsangaben auf Produkten in Kraft getreten. "Heute haben wir wirklich das Gefühl, etwas erreicht zu haben, und das fühlt sich wirklich besonders an", sagte Tanya Ednan-Laperouse, die Mutter der 2016 gestorbenen Natasha, am Freitag der BBC. Ednan-Laperouse hatte nach dem tragischen Vorfall eine Petition für das Thema gestartet. Das neue Gesetz, das als "Natasha's Law" nach dem Fall benannt wurde, ist zum Oktober in Kraft getreten.

Die junge Britin Natasha hatte einen allergischen Schock erlitten und war danach gestorben, nachdem sie bei einem Imbiss am Flughafen Heathrow ein belegtes Baguette mit Sesam gegessen hatte. Sesam, wogegen Natasha allergisch war, war allerdings nicht auf den Inhaltsangaben des Baguettes angegeben. Nach den neuen Regeln sind vollständige Listen der Inhaltsstoffe und Allergiehinweise auf Verpackungen notwendig. Schätzungen zufolge leidet einer von fünf Menschen in Großbritannien an einer Allergie./swe/DP/jha