Es klingt verrückt, aber wir sind in den Zeiten angekommen, wo Milliardäre soziale Plattformen befragen, ob sie einen Teil ihrer Aktien versilbern, um etwas Geld in die leeren Staatskassen zu spülen. Im Zeitalter der mächtigen Vermögensverschiebungen zu Gunsten der Aktienbesitzer ist das vielleicht legitim oder nett, wie es bisweilen in der Presse bezeichnet wird. Doch der Schein trügt. Hinter einer allgemein formulierten Frage, ob man Aktien verkaufen sollte, liegt das klare Kalkül der Schuldabwälzung, falls durch den angekündigten Verkauf ein größerer Kursschaden entsteht. Was dann passiert, ist eine selbsterfüllende Prophezeiung, mit einem kleinen Unterschied: Die Verkaufsabsicht wurde vorher durch eine öffentliche Abstimmung quasi legitimiert.

Jetzt den vollständigen Artikel lesen

Quelle: Kapitalerhoehungen.de