INGELHEIM/BERLIN (dpa-AFX) - Mit insgesamt fast einer Milliarde US-Dollar will ein Zusammenschluss vor allem von Pharmafirmen und Stiftungen die Entwicklung neuer Antibiotika in den kommenden Jahren fördern. Ziel des sogenannten AMR Action Fund, der am Donnerstag in Berlin und Washington vorgestellt wurde, ist es, bis 2030 zwei bis vier neue Antibiotika bereitzustellen. Das geschieht vor dem Hintergrund, dass immer mehr Erreger wie Bakterien Resistenzen gegen existierende Antibiotika entwickeln. Aus Deutschland sind bei dem Fund Boehringer Ingelheim, Bayer und Merck dabei, auch die Europäische Investitionsbank ist mit im Boot. AMR steht für Antimicrobial resistance, also Antibiotikaresistenz./chs/DP/mis