eROCKIT startet seine erste öffentliche Aktienemission. Im Interview mit wallstreet:online erzählt Vorstand Andreas Zurwehme, was den Brandenburger eMobility-Hersteller pedalgesteuerter Elektromotorräder besonders macht.

Jüngst hat die eROCKIT AG die Geschäftsanteile der eROCKIT Systems GmbH vollständig übernommen. Die ersten Aktien (ISIN: DE000A3MQC70) wurden bereits öffentlich ausgegeben. Prominente Aktionäre wie Fußballstar Max Kruse (1. FC Union Berlin), Medienunternehmer Aaron Troschke und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg (MBG) sind schon an Bord. Aktuell ist die Aktie über die Funding-Page zu kaufen, was sie zu einer Art Geheimtipp machen könnte – bevor eROCKIT die große Börsenbühne betritt. ­­­­­­­­


BU: Max Kruse (Stürmerstar vom 1. FC Union Berlin) ist Aktionär der eROCKIT AG

Herr Zurwehme, was macht eROCKIT so besonders?

Zurwehme: Wir haben mit dem eROCKIT ein außergewöhnliches E-Motorrad mit Pedalantrieb geschaffen, das die perfekte Mischung aus Fahrrad und Motorrad ist. Es beschleunigt schnell auf 90 km/h bei einer Reichweite von 120 Kilometern, ist dabei erstaunlich leise, einfach zu bedienen und von der DEKRA geprüft und zugelassen. Und vor allem bietet es eine Fahrfreude, wie ich sie selbst als langjähriger Motorradfahrer nicht erlebt habe.

Darüber hinaus haben wir die nötige Expertise im Haus. So profitieren wir heute sehr von Dipl.-Ing. Markus Leder, der viel Projekterfahrung aus seiner Zeit als Entwicklungsleiter bei Pininfarina Deutschland mitgebracht hat, wo er für Kunden wie BMW oder Mercedes tätig war. Als Chief Operating Officer (COO) verantwortet er unter anderem die gesamte Produktion sowie das Qualitätsmanagement. Die wollen wir nun weiter ausbauen, um zu wachsen und der großen Nachfrage gerecht zu werden. Für diesen Schritt brauchen wir neue Aktionäre, denen wir im Gegenzug die Chance bieten, von Anfang an dabei zu sein. Ich bin mir sicher, dass wir in einem weltweit boomenden Markt der Elektromobilität, der nie dagewesene Chancen für neue Player bietet, unseren Platz mit diesem einmaligen Produkt finden werden.


BU: Die eROCKIT Produktion bei Berlin; Quelle: Juri Reetz

Wie sieht der Markt derzeit aus?

Zurwehme: Allein in Deutschland steigt die Nachfrage nach neuzugelassenen Elektroautos von Jahr zu Jahr enorm an. Ähnliches Potential sehen wir im Segment der mittelstarken Elektrofahrzeuge auf zwei Räderm, das noch gar nicht besetzt ist. Das ist unsere Chance und ebenso eine für Anleger, früh in ein einzigartiges eMobilitäts-Projekt "Made in Germany" zu investieren. Mit unserem innovativen Antriebssystem, der sogenannten Human Hybrid® Technologie, sind wir da auf einem guten Weg, diese riesige Marktchance zu ergreifen. Wir konnten mit Fahrzeugverkäufen in 2021 bereits einen hohen sechsstelligen Umsatz erreichen. In 2022 möchten wir siebenstellig werden.

Wie wird man eROCKIT-Aktionär und wann tritt eROCKIT an das große Börsen-Publikum heran?

Zurwehme: Mit unseren starken Partnern vom Bankhaus Gebrüder Martin und unserem technischen Dienstleister Portagon und Concedus (Haftungsdach) haben wir eine digitale Online-Zeichnungsstrecke aufgesetzt. Anleger mit Wohnsitz in Deutschland können direkt unter ag.erockit.de unsere Aktien zeichnen.


BU: Vorstand Andreas Zurwehme vor dem Brandenburger Tor stehend mit drei eROCKITs; Quelle: Juri Reetz

Das Mindest-Investment beträgt zwei Aktien im Wert von 900 Euro, der maximale Investmentbetrag liegt bei 25.000 Euro. Der Vorteil ist: Wer jetzt einsteigt, sichert sich sein Aktienpaket bevor der Freiverkehr im Rahmen eines großen Börsengangs startet. Dieser soll der nach dem derzeitigen Stand in 18 bis 48 Monaten stattfinden. Zudem sichert sich der- oder diejenige einen zehn Prozent Early Bird Discount bis zum 13. Februar 2022. 

Herr Zurwehme, vielen Dank für das Gespräch!

Die Fragen stellte Nicolas Ebert, wallstreet:online Zentralredaktion.

Hinweis: Das vorliegende Angebot erfolgt auf der Grundlage des gestatteten Wertpapier-Informationsblattes vom 6.12.2021, abzurufen unter der Webseite https://ag.erockit.de. Die Gestattung stellt keine Befürwortung dar und es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger das WIB lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.


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