Für unsere beiden heutigen Protagonisten Nordex und Vestas läuft es derzeit nicht wirklich rund. Ein Bild, das die beiden Werte allerdings bereits seit längerer Zeit bestimmt. Weder Nordex noch Vestas sind derzeit in der Lage, ein adäquates Aufwärtsmomentum zu entwickeln. Das könnte sich bald ändern, denn in einigen Handelstagen legen die beiden Unternehmen ihre Quartalsergebnisse vor. Bleiben wir zunächst bei Nordex.

Nordex – Es bleibt zäh

Unsere letzte Kommentierung zu Nordex (WKN: A0D655 | ISIN: DE000A0D6554 | Ticker-Symbol: NDX1) überschrieben wir vor einer Woche mit der Frage „Kommt da noch mehr?“. Die Aktie hatte sich nach ihrem Schwächeanfall wieder in Richtung 16,5 Euro vorgekämpft und nahm damit ein wichtiges Widerstandscluster ins Visier.

In den vergangenen Handelstagen verpasste es Nordex aber, den entscheidenden Schritt zu vollziehen und signifikant über die 16,5 Euro auszubrechen. Es gab einige vielversprechende Ansätze, aber dabei blieb es dann auch. Die charttechnische Verfassung der Aktie ist damit nach wie vor angespannt. Der Druck auf der Unterseite will nicht abebben. Allenfalls vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung sind zu erkennen. Nordex wird am 12.08. seinen Halbjahresbericht 2021 vorlegen. Analysten und Investoren werden ganz genau hinsehen. Ob sich Investoren vor den Zahlen „noch aus der Deckung wagen“, bleibt abzuwarten. Ein dynamischer Vorstoß auf der Oberseite wäre mit Blick auf die angespannte Charttechnik ideal. Um das Thema Bodenbildung entscheidend voranzubringen, muss Nordex zunächst deutlich über die 16,5 Euro. Doch erst eine Rückeroberung der Zone um 19+ Euro würde etwaigen Vorstößen Relevanz verleihen. Auf der Unterseite gilt unverändert, dass die Zone um 13,9 Euro unter allen Umständen nicht unterschritten werden sollte. Im besten Fall geht es nicht unter die 15 Euro. Anderenfalls ist Obacht geboten. Zudem würde bei einem Rutsch unter die 13,9 Euro eine Neubewertung der Lage bei Nordex notwendig werden.

Vestas – Aktie noch ohne Aufwärtsmomentum.

Auch Vestas  (WKN: A3CMNS | ISIN: DK0061539921 | Ticker-Symbol: VWSB) gelang es zuletzt nicht, auf der Oberseite entscheidende Akzente zu setzen. Möglicherweise erweisen sich die anstehenden Halbjahreszahlen als wichtiger Impulsgeber. Der dänische Windanlagenbauer hat deren Veröffentlichung für den 11.08. terminiert.

Im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung zu Vestas vor einer Woche hat sich nicht sonderlich viel getan. Die Aktie hat sich oberhalb von 30 Euro festgesetzt und wirkt stabil, doch auf der Oberseite ging nicht viel. Der derzeit zentrale Widerstand bei 35 Euro thront noch immer unangetastet über dem Kursverlauf von Vestas.

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