Das aktuell sehr nervöse Marktgeschehen setzt auch unseren beiden heutigen Protagonisten Nordex und Vestas zu.

Beide Werte ringen in der derzeit schwierigen Gemengelage um den Ausbau eines tragfähigen Bodens. Ob diese Unterfangen gelingen werden, bleibt noch abzuwarten. Vor allem bei der dänischen Vestas hat sich die charttechnische Situation zuletzt weiter verschärft.

Bleiben wir jedoch zunächst bei Nordex.

Nordex – Tage der Entscheidung

Der Aktie des deutschen Windkraftanlagenbauers Nordex (WKN: A0D655  ISIN: DE000A0D6554  Ticker-Symbol: NDX1) könnten richtungsweisende Handelstage ins Haus stehen. Der aktuelle Nordex-Chart offeriert aktuell Chancen auf der Oberseite, weist aber gleichzeitig auch Risiken auf der Unterseite aus.

Nordex

Nordex gelang es, im Oktober und November im Bereich von 13 Euro einen Doppelboden auszubilden. Diese Formation sollte dem Kursverlauf Stabilität verleihen; sofern sie noch vollendet bzw. bestätigt wird, denn genau daran hapert es bislang. Um den potentiellen Doppelboden zu vollenden, bedarf es eines signifikanten Vorstoßes über das massiv ausgebaute Widerstandscluster um 16,6 Euro.

Nordex scheiterte in der jüngeren Vergangenheit bereits ein ums andere Mal daran. Zuletzt hatte sich die Nordex-Aktie auf den Unterstützungsbereich von 15 Euro zurückgezogen. Die charttechnische Spannung wird zudem durch den Umstand erhöht, dass sich die Kursentwicklung derzeit zwischen der wichtigen 38-Tage-Linie und der nicht minder wichtigen 200-Tage-Linie abspielt.

Kurzum. Aus charttechnischer Sicht braut sich derzeit einiges über Nordex zusammen. Die aktuelle Gemengelage kann man jedoch kurz und knapp wie folgt zusammenfassen: Nordex muss über die 16,6 Euro, um für eine nachhaltige Entspannung zu sorgen. Sollte es hingegen unter die 13 Euro gehen, ist Obacht geboten. Zudem würde in diesem Fall eine Neubewertung der Lage notwendig werden.

Nicht minder spannend geht es gegenwärtig bei der Aktie des dänischen Mitbewerbers Vestas zu.

Vestas – Aktie in Bedrängnis.

Die Aktie des dänischen Windkraftanlagenbauers Vestas (WKN: A3CMNS  ISIN: DK0061539921  Ticker-Symbol: VWSB) durchlief in den letzten Wochen eine herausfordernde Phase.

Vestas

Noch Mitte November hatte Vestas die große Chance, mit einem Sprung über den Widerstandsbereich bei 32 Euro, die Situation zu entspannen. Der Versuch scheiterte jedoch und es entwickelte sich auf der Unterseite Abgabedruck. Aktuell steht der eminent wichtige Unterstützungsbereich von 28 Euro im Fokus. Sollte Vestas signifikant darunter abtauchen, wäre auch eine Ausdehnung der Bewegung auf 25 Euro nicht auszuschließen. Ein Comeback von Vestas oberhalb von 30 Euro würde die Lage hingegen etwas beruhigen.

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