GRAAL-MÜRITZ (dpa-AFX) - Die ostdeutschen Bundesländer werden nach Ansicht des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), bei der Förderung nicht benachteiligt. "30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wäre es falsch, sich bei der Förderung mit unterschiedlichen Instrumentarien aufzustellen", sagte Hirte am Donnerstag in Graal-Müritz (Landkreis Rostock). In den alten Bundesländern gebe es Regionen, die deutlich schlechter dran sind als manche Regionen in den neuen Ländern. So sei statistisch gesehen die ärmste Region nicht in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Einkommen vergleichsweise niedrig sind, sondern in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen). Es gehe vielmehr darum, wo besonderer Förderbedarf ist. "Das werden wir künftig tun."/mgl/DP/zb