ADVOFUND AG finanziert 50 Mio. Euro Schadensersatzklage gegen Wirecard

und Ernst & Young (FOTO)

Köln (ots) - Vor 2 Jahren stürzte die Wirecard-Aktie ab und verursachte einen

Schaden von mehreren Milliarden Euro. Die Geschädigten waren klar die Aktionäre

- und sind es immer noch, denn viele sind bis jetzt auf Ihrem Schaden sitzen

geblieben. Die Advofund AG finanziert nun eine Schadensersatzklage in Höhe von

50 Mio. Euro gegen Wirecard und Ernst & Young.

Als Prozessfinanzierer bietet die Advofund AG den Geschädigten die Möglichkeit

die finanziellen Risiken eines Rechtsstreits weiterzureichen. Anleger, die durch

den Bilanzskandal Verluste erlitten haben, können so ohne Kostenrisiko ihre

Ansprüche von renommierten Kanzleien geltend machen lassen. Die Advofund AG

übernimmt dabei die Kosten für Anwälte, die Gerichtskosten und die Kosten für

Sachverständige im Gegenzug einer Erfolgsbeteiligung.

"Wer ist da nicht frustriert? Viele Leute haben ihre Altersvorsorge investiert,

haben ihr halbes Vermögen verloren, im Vertrauen darauf, dass Wirecard das

deutsche Tech-Unternehmen der Zukunft wird.", sagt Vorstand der Advofund AG

Markus Mingers. "Wir beschäftigen uns schon lange mit dem Fall Wirecard und

schätzen unsere Chancen hoch ein, auch aufgrund der Kooperation mit

renommierten, fortschrittlichen Kanzleien. Durch die risikolose Finanzierung

können wir sicherstellen, dass die geprellten Anleger nur profitieren können und

ihre Verluste nicht noch größer werden."

Trotz Insolvenz ist Wirecard auch Ziel der Schadensersatzklage.

Insolvenzverwalter von Wirecard Michael Jaffe hat veröffentlicht, dass er

bereits 227 Millionen Euro gesichert hat, mit denen die Gläubiger befriedigt

werden können. Des Weiteren soll ab dem 01. Juli 2022 die Liquidation der Konten

der Wirecard Bank erfolgen, auf denen zumindest bis vor 2 Jahren noch 1,64

Milliarden Euro lagen. Klagegegner sind auch die Wirtschaftsprüfer EY, die als

zahlungsfähiges Unternehmen die Verantwortung für die Verletzung ihrer

Prüfungspflichten einstehen müssen.

Betroffene bezüglich folgender Aktien können sich der Klage auch künftig noch

anschließen:

- Die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060)

- Von Wirecard herausgegebene Anleihen (WKN: A2YNQ5 / ISIN: DE000A2YNQ58)

- Diverse Derivate, die auf der Wirecard-Aktie basieren, z.B. Zertifikate,

Optionsscheine, Termingeschäfte oder andere Hebelprodukte

Wirecard war ein weltweit tätiger Zahlungsdienstleister und DAX 30 Unternehmen

aus Aschheim bei München. Die langjährigen Vorwürfe gipfelten Anfang 2019 in

einem Artikel der Financial Times, der fingierte Umsätze (Third Party

Acquiring), überhöhte Kaufpreise von Gesellschaften zur Bereicherung von

Managern, falsch ausgewiesene Kredite (MCA-Geschäft) und Kreislaufbuchungen

(Round-Tripping) über Gesellschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten, den

Philippinen und Singapur anprangerte. Wirecards reguläre Wirtschaftsprüfer Ernst

& Young verkündeten im Juni 2020 das für 1,9 Milliarden Euro (ein Viertel der

Bilanzsumme), die auf Treuhandkonten existieren sollten, keine oder gefälschten

Bescheinigungen existieren. Es kam zum Absturz der Wirecard-Aktie und

schließlich zur Insolvenz des Konzerns - und zu einem Schaden in Millionen Höhe.

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