Korrektur: DEG investiert in Finanzsektor in Ghana

Köln (ots) - Korrigierte Fassung der Meldung vom 20.08.2020 14:55: Im ersten

Absatz "Viele Entwicklungsländer leiden unter..." wurde eine Zahl vertauscht. Es

folgt die korrigierte Pressemeldung:

Langfristige Finanzierung über insgesamt 85 Mio. USD für First National Bank

Ghana arrangiert / Finanzmittel für Privatkunden und KMU /

Viele Entwicklungsländer leiden unter den wirtschaftlichen Folgen der

Corona-Pandemie. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind

infolgedessen auf einen verlässlichen Zugang zu Krediten angewiesen,

Finanzinstitute spielen eine entsprechend wichtige Rolle. Die DEG - Deutsche

Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH stellt daher der First National

Bank Ghana Ltd. ein langfristiges Darlehen in Höhe von 30 Mio. USD bereit.

Zusätzliche Mittel steuern mit Finnfund aus Finnland, der französischen Proparco

und Norfund (Norwegen) weitere europäische Entwicklungsfinanzierer bei.

Insgesamt beläuft sich das von der DEG syndizierte Finanzierungsvolumen damit

auf 85 Mio. USD, die jetzt ausgezahlt wurden.

Die First National Bank Ghana bietet die gesamte Palette an Bankdienstleistungen

für Privat- und Firmenkunden an. Erst kürzlich akquirierte das Unternehmen die

GHL Bank, den führenden Anbieter für private Immobilienfinanzierungen in Ghana.

Die Finanzierung unterstützt die First National Bank dabei, ihre

Wachstumsstrategie für dieses wichtige Bestandsportfolio fortzuführen.

"Mit unserem Engagement in Ghana stärken wir den Immobiliensektor für private

Haushalte. Außerdem unterstützen wir kleine und mittlere Unternehmen, die gerade

auch in der aktuellen Situation wichtige Arbeitgeber und Motor des Privatsektors

sind. Wir setzen damit ein klares Zeichen für unser Vertrauen in die

wirtschaftliche Entwicklung in Ghana", sagte Petra Kotte, Bereichsleiterin

Finanzinstitute und Deutsche Wirtschaft bei der DEG.

Dominic Adu, CEO der First National Bank Ghana ergänzte: "Die ganze Welt kämpft

mit den Auswirkungen der Pandemie. Ein Ausbau der finanziellen Unterstützung,

der dazu beiträgt, diese Auswirkungen, insbesondere auf KMUs, zu verringern, ist

in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung. Aus diesem Grund setzen wir auf

Finanzierungen von Instituten wie der DEG, um so die Weiterentwicklung von

Immobilienprojekten voranzutreiben und zur Nachhaltigkeit privatwirtschaftlicher

Strukturen in Ghana beizutragen."

Die First National Bank Ghana wurde 2015 mit einem starken Fokus auf

Online-Banking gegründet und entwickelt sich seitdem erfolgreich. Innerhalb von

fünf Jahren hat sich die Bank, die rund 500 Angestellte beschäftigt, als eine

feste Größe im Markt etabliert und ihre lokale Präsenz in der Groß-Accra-Region,

Ashanti und der Westregion erweitert.

Die First National Bank Ghana ist Teil der FNB Franchisegruppe, einer der

führenden südafrikanischen Retail- und Geschäftsbanken. Die DEG begleitet deren

Muttergesellschaft FirstRand Limited bereits seit 2002. Im vergangenen Jahr

hatte sie mit einem langfristigen Darlehen in Höhe von 50 Mio. USD die bis dahin

höchste Finanzierung in Afrika an das Institut vergeben.

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Anja Strautz

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