Wirecard stellt Insolvenzantrag - Schadensersatz gegen

Wirtschaftsprüfer möglich

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Hamburg (ots) - Am 25. Juni 2020 hat die Wirecard AG einen Insolvenzantrag beim

Amtsgericht München eingereicht. Aktionäre und betroffene Anleger fragen sich

nun, ob das Insolvenzverfahren Auswirkungen auf ihren Anspruch auf

Schadensersatz aufgrund von unterlassenen Ad-Hoc-Meldungen und Bilanzfälschung

hat.

Der Hamburger Fachanwalt Peter Hahn von HAHN Rechtsanwälte kann besorgte

Aktionäre etwas beruhigen. "Zum einen besteht der Anspruch auf Schadensersatz

gegenüber der Wirecard AG nach wie vor, auch wenn bei einem Insolvenzverfahren

die Banken und die Anleihegläubiger priorisiert behandelt werden und

Insolvenzforderungen von Aktionären erst nachrangig berücksichtigt werden

würden. Zusätzlich könnten im Wirecard-Bilanzskandal aber auch

Schadensersatzansprüche gegenüber der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &

Young bestehen."

E&Y hatte die Bilanzfälschung jahrelang übersehen und fehlerhafte

Jahresabschlüsse testiert. Damit hat das Unternehmen gegen seine

Abschlussprüferpflichten verstoßen. Privaten und institutionellen Anlegern, die

in Aktien, Anleihen oder Derivate von Wirecard investiert haben, wurden somit

Informationen vorenthalten, die sie von ihrem Investment hätten abhalten können.

Offengelegt wurden die Versäumnisse erst durch eine von Wirecard selbst in

Auftrag gegebene Sonderprüfung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

"Verbraucher, die zwischen dem 24.02.2016 und dem 18.06.2020 Aktien, Anleihen

oder Derivate der Wirecard AG erworben haben, haben unserer Ansicht nach einen

Anspruch auf Schadensersatz. Dieser kann gegenüber der Wirecard AG und auch

gegenüber der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft E&Y geltend gemacht werden", so

Hahn weiter. HAHN Rechtsanwälte prüfen kostenfrei die Chancen zur Durchsetzung

von Ansprüchen im Wirecard-Bilanzskandal und übernehmen für

rechtsschutzversicherte Privatanleger kostenfrei die Deckungsanfrage bei einer

eintrittspflichtigen Rechtsschutzversicherung.

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