DeutschlandPlan 2025: vbw legt Wahlprogramm für die Bundestagswahl vor

- Hatz: "Entfesselungsprogramm für die Wirtschaft"

München (ots) - Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat ein

eigenes Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2021 vorgelegt, den "DeutschlandPlan

2025". Es enthält die Forderungen der vbw an die künftige Bundesregierung, die

im Herbst neu gewählt wird.

vbw Präsident Wolfram Hatz erklärt die Grundphilosophie des Plans: "Unser

DeutschlandPlan 2025 ist ein Entfesselungsprogramm für die Wirtschaft. Es geht

vor allem darum, die Unternehmen zu entlasten - sowohl finanziell als auch von

bürokratischen Regulierungen. Gleichzeitig muss massiv in Digitalisierung,

Zukunfts- und Klimaschutztechnologien sowie in Infrastruktur investiert werden."

Hatz weiter: "Die Wirtschaft steht nach dem coronabedingten Wirtschaftseinbruch

vor einem Aufholprozess , der von zahlreichen tiefgreifenden strukturellen

Herausforderungen geprägt ist - wie etwa dem klimaneutralen Umbau der Wirtschaft

sowie der Digitalisierung . Es geht darum, inmitten dieses tiefgreifenden

Wandels einen neuen ökonomischen Aufschwung zu erzeugen. Der vbw DeutschlandPlan

2025 zeigt auf, wie das gelingen kann: Er setzt konsequent auf die Prinzipien

der Sozialen Marktwirtschaft , auf deren Basis Wachstum und Beschäftigung bis

tief in die 2020er Jahre hinein gesichert werden sollen."

Der vbw DeutschlandPlan 2025 enthält auf über 60 Seiten insgesamt fast 150

Einzelforderungen in den verschiedenen Politikfeldern. Im ersten Kapitel nennt

die vbw die zehn drängendsten Forderungen des Programms, die die neue

Bundesregierung in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit auf den Weg bringen muss.

Beispielsweise:

- Die Absenkung der Unternehmensteuerbelastung auf international

wettbewerbsfähige 25 Prozent, die vollständige Abschaffung des

Solidaritätszuschlags sowie eine gesetzliche Festlegung, die

Sozialversicherungsbeiträge dauerhaft auf unter 40 Prozent zu deckeln.

- Ein Zukunftspaket für mehr Wohneigentum und bezahlbares Wohnen . "Käufer von

selbstgenutztem Eigentum müssen entlastet werden. Die Abschreibungsbedingungen

müssen verbessert sowie die Kaufnebenkosten reduziert werden. Zeitgleich muss

mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, damit Mieten langfristig stabil

bleiben", so Hatz.

- "Die Verpflichtung zur Digitalisierung der Verwaltungsabläufe ist überfällig,

jedes Ministerium braucht dafür einen weisungsbefugten

Digitalisierungsbeauftragten. Die Verantwortung muss an zentraler Stelle im

Kanzleramt verankert werden. Nur so entsteht die nötige Durchsetzungskompetenz

für eine erfolgreiche Digitalisierung", findet Hatz.

- Die Einführung von Sofort- und Sonderabschreibungen für Investitionen in

Klimaschutz und Digitalisierung ist Gebot der Stunde. "Über erweiterte

Abschreibungsmöglichkeiten muss die Politik Wachstumsanreize schaffen", betont

Hatz.

- Mini-Jobs als arbeitsmarktpolitisches Flexibilisierungsinstrument müssen

gefördert werden. "Daher brauchen wir die Anhebung von 450 auf 750 Euro",

fordert Hatz.

Hatz abschließend: "Wir brauchen wieder Vorfahrt für Wettbewerbsfähigkeit und

Wachstum . Unser DeutschlandPlan zeigt, wie das geht."

Alle zehn Forderungen des 100 Tage Programms in der Übersicht:

- Unternehmensteuern auf 25 Prozent senken

- Solidaritätszuschlag komplett abschaffen

- Gesamtbeitragssatz zur Sozialversicherung auf unter 40 Prozent deckeln

- Wöchentliche Höchstarbeitszeit statt täglicher Höchstarbeitszeit

- Strompreise senken, EEG-Umlage abschaffen

- Zukunftspaket für mehr Wohneigentum und bezahlbares, nachhaltiges Wohnen

- Sofort- und Sonderabschreibungen für Digitalisierung und Klimaschutz

- Entgeltgrenze für Minijobs auf 750 Euro anheben

- Bundesministerien zur Digitalisierung verpflichten, Verantwortung im

Kanzleramt bündeln

- Bürokratieabbau beschleunigen, "One-in-two-out"-Regel einführen

Den "vbw DeutschlandPlan 2025" finden Sie hier: http://www.vbw-bayern.de/BTW21

Pressekontakt:

Tobias Rademacher, 089-551 78-399, mailto:tobias.rademacher@ibw-bayern.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58439/4975443

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