Studie: Unterschätzte Kraft - Kleinstunternehmer in Deutschland /

Geschäftsklima, Digitalisierung und Corona

Hamburg (ots) -

- 80% aller Betriebe in Deutschland sind Kleinstunternehmen

- 5,7 Millionen Beschäftigte machen Kleinstunternehmen zu tragender

wirtschaftlicher Säule

- Volkswagen, Daimler und Lufthansa stellen zusammen weniger als 10% der in

Kleinstunternehmen tätigen Personen

- Jimdo Geschäftsklimaindex negativer (96,5) als Ifo Index (98,4)

- Aber: Selbstständige sind deutlich positiver in Hinblick auf

Geschäftserwartungen

Mit fast 500 Milliarden Euro Umsatz jährlich steuern Kleinstunternehmen einen

bedeutenden Anteil zur Wertschöpfung der deutschen Wirtschaft bei. Zudem ist

nahezu jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland (18%) in einem

Kleinstunternehmen angestellt oder als Kleinstunternehmer*in selbstständig

tätig. Jimdo hat es sich daher in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen

Forschungsinstitut Statista zur Aufgabe gemacht, mit dem "Jahreskompass

Kleinstunternehmen 2020/21" und dem "Jimdo Geschäftsklimaindex" den

wirtschaftlichen Zustand von Kleinstunternehmen darzustellen und mit einem

vergleichbaren Indikator zum Ifo Index öffentliche Aufmerksamkeit auf

Selbstständige zu lenken.

Als Grundlage für den Jahreskompass wurden 900 Kleinstunternehmer*innen und in

Kleinstunternehmen Beschäftigte im November 2020 über ein Online Access Panel zu

ihrer beruflichen Tätigkeit, zur wirtschaftlichen Lage ihres Unternehmens, zu

ihrer Einstellung zur Digitalisierung und zur Entwicklung ihres Unternehmens

während der Corona-Pandemie befragt.

Der Jimdo Geschäftsklimaindex

Für den Jimdo Geschäftsklimaindex bewerten die Befragten die gegenwärtige

Geschäftslage sowie ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate. Zur besseren

Vergleichbarkeit wurde der Ifo Index zum Basiszeitpunkt November 2020

nachgebildet. Das Geschäftsklima ergibt sich aus dem Mittelwert der beiden

Salden. Der Vergleich der beiden Werte zeigt deutlich: Der Jimdo

Geschäftsklimaindex ist insgesamt etwas negativer (96,5) als der nachgebildete

Ifo Index (98,4). Dies begründet sich vor allem darin, dass die

Kleinstunternehmer*innen ihre gegenwärtige Geschäftslage deutlich negativer

(-5,8) bewerten als die Befragten des Ifo Instituts (5,1). Kleinere Unternehmen

werden von der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen

offenbar härter getroffen. Vor allem Solo-Selbstständige (-14,9) bewerten die

aktuelle Lage besonders negativ.

Betrachtet man hingegen die Geschäftserwartungen, zeigt sich, dass

Selbstständige deutlich weniger negativ (-1,2 gegenüber -8,1) auf die

Entwicklung in den kommenden sechs Monaten blicken. Insbesondere

Kleinstunternehmen, die in den letzten zwei Jahren gegründet wurden, glauben an

eine positive Entwicklung ihrer Geschäfte in den nächsten sechs Monaten (10,8).

Hoffnungen trotz Pandemie: Kleinstunternehmer*innen treiben Digitalisierung

voran

Trotz der positiven Geschäftserwartungen für das kommende Jahr bedeutet die

Corona-Pandemie für die meisten Kleinstunternehmen einen herben Einschnitt in

die Geschäftstätigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr geht fast die Hälfte der

befragten Kleinstunternehmer*innen (47%) von einem deutlichen Umsatzrückgang in

2020 aus.Viele Unternehmen nutzen die aktuelle Krise allerdings für strukturelle

Veränderungen und die Digitalisierung des eigenen Geschäfts. Über 60% halten die

Digitalisierung in ihrem Geschäftsfeld in Form von E-Commerce, digitaler

Vernetzung und digitaler Kommunikation für wichtig oder sehr wichtig. Doch

deutlich wird auch ein enormer Nachholbedarf: 43% der befragten

Kleinstunternehmen betreiben bisher noch keine eigene Homepage.

Sicherlich auch deshalb sind 85% der befragten Kleinstunternehmer*innen

grundsätzlich optimistisch gestimmt. Damit Kleinstunternehmer*innen auch ohne

IT-Know-How die Digitalisierung nutzen können, bietet Jimdo eine einfache

Lösung: Dank des Baukastensystems ist eine eigene Webseite inklusive Online-Shop

einfach und ohne Vorkenntnisse in wenigen Schritten möglich.

"Die Corona-Pandemie ist für die Selbstständigen und Kleinen Unternehmen eine

besondere Belastung. Doch ich bin begeistert, mit wie viel Pragmatismus gerade

Kleinstunternehmer*innen die Krise meistern und in die Zukunft blicken.", so

Matthias Henze, Gründer und CEO von Jimdo. "Ich habe in den letzten Monaten mit

so vielen großartigen Selbstständigen gesprochen, die eingesessene Hutmanufaktur

mit neuem Webshop oder die Traditions-Gärtnerei mit neuem Lieferservice - das

sind kreative Persönlichkeiten, die unsere Wirtschaft bunt machen und die wir

daher unterstützen sollten."

Das gesamte Whitepaper können Sie hier herunterladen (https://drive.google.com/d

rive/folders/1pqrvhYD0-9oNVg3xOwLOjB1V_MGR_Vf7?usp=sharing) .

Über Jimdo

Jimdo ist eine digitale Plattform für Selbstständige, Freiberufler und kleine

Unternehmen mit Online-Tools für Website, Onlineshop und vielem mehr sowie

persönlichem Support. So unterstützt Jimdo kleine Unternehmen wie ein

erweitertes Team bei ihrem Business.Jimdo wurde 2007 von Matthias Henze,

Fridtjof Detzner und Christian Springub gegründet. Von Beginn an folgten die

drei Gründer der Idee, kleine Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer

Geschäftsidee zu unterstützen. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 220

Mitarbeiter in Hamburg, München und Tokio.

Pressekontakt:

Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich bei Interviewanfragen direkt an uns wenden.

Gerne organisieren wir ein persönliches Gespräch und bereiten weitere

Informationen für Sie auf.

Dr. Nadine Brunner

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