LBS Südwest kommt gut durch das Corona-Jahr 2020

Stuttgart (ots) - Immobilien stehen hoch im Kurs / Brutto-Neugeschäft über 9,0

Mrd. Euro / Kreditvolumen steigt / Vorstand stellt sich neu auf

Die LBS Südwest blickt auf ein Geschäftsjahr 2020 zurück, das lange in

Erinnerung bleiben wird. Die Corona-Pandemie mit ihren Begleitumständen von

Kontaktbeschränkungen bis Homeoffice stellte nahezu alle Unternehmensbereiche

vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig stand Wohneigentum bei den Menschen im

Südwesten hoch im Kurs und damit auch die Immobilienfinanzierung. Das

Bauspar-Neugeschäft mit 9,03 Mrd. Euro Brutto-Bausparsumme und ganz besonders

das Kreditgeschäft mit 1,77 Mrd. Euro Kreditauszahlungen haben sich unter diesen

Umständen bei der LBS Südwest im vergangenen Jahr besser entwickelt, als dies zu

erwarten war. Auch das Betriebsergebnis wird nach vorläufigen Zahlen mit 23 Mio.

Euro leicht über dem Vorjahr liegen.

"Die eigenen vier Wände haben durch den von Corona erzwungenen Rückzug in das

private Wohnumfeld noch einmal spürbar an Attraktivität und Bedeutung gewonnen.

Von einer geringeren Nachfrage nach Wohnimmobilien kann vielerorts trotz weiter

steigender Preise bislang keine Rede sein", sagt Stefan Siebert,

Vorstandsvorsitzender der LBS Südwest.

Entsprechend gefragt waren die Wohnbaukredite der LBS Südwest im vergangenen

Jahr. Die gesamten Darlehensauszahlungen erreichten mit 1,77 Mrd. Euro (+13,2 %)

einen neuen Höchststand. Für Neubauten und Käufe aus dem Immobilienbestand

stiegen die Kreditzusagen um rund ein Viertel auf etwa eine Milliarde Euro an.

"Das zeigt uns, dass die Pandemie den Wunsch der Menschen nach Wohneigentum noch

verstärkt hat," sagt Stefan Siebert.

Mehr Menschen profitieren von Wohnungsbauprämie

Der Anteil junger Kunden bis 24 Jahre, die im vergangenen Jahr erstmals einen

Bausparvertrag bei der LBS Südwest abgeschlossen haben, hat 2020 leicht

zugenommen. Jeder fünfte Erstvertrag wurde von dieser Altersklasse

abgeschlossen. "Dieser Trend hat sich zu Jahresbeginn 2021 fortgesetzt. Gründe

hierfür liegen in unserem speziellen Tarifangebot für junge Sparer sowie der

neuen Wohnungsbauprämie (WoP). Auf jeden Fall setzt die Bundesregierung mit den

seit Jahresbeginn verbesserten Förderbedingungen das richtige Signal", ist

Stefan Siebert überzeugt.

Wer bis zu 700 Euro jährlich (alleinstehend) oder 1400 Euro (verheiratet) auf

einen Bausparvertrag einzahlt, erhält dafür seit diesem Jahr eine

Wohnungsbauförderung von 10 Prozent. Das sind jährlich bis zu 70 Euro pro Person

oder 140 Euro bei Verheirateten und stolze 55 Prozent mehr als bisher. Diese

Verbesserungen gelten übrigens auch für ältere Bausparverträge. "Durch eine

Anhebung der Einkommensgrenzen erreicht die Förderung zudem wieder deutlich mehr

Menschen - das ist wichtig", unterstreicht Siebert.

Betriebsergebnis mit positiver Perspektive

Für das Jahr 2020 kann die LBS Südwest ein Betriebsergebnis in Höhe von

voraussichtlich 23 Millionen Euro ausweisen. "Marktgerechte Konditionen im

aktuellen Tarifwerk in Verbindung mit einer konsequenten Kostendisziplin haben

dieses erfreuliche Ergebnis ermöglicht. Unverändert schwierige Rahmenbedingungen

und zusätzliche Corona-Kosten konnten mehr als ausgeglichen werden", erklärt

Finanzvorstand Norbert Lohöfer, der damit auf seiner letzten Pressekonferenz vor

dem Ruhestand noch einmal positive Geschäftszahlen vermelden kann.

Eigene Ausbildung ist Qualitätsmerkmal

Ende 2020 beschäftigte die LBS Südwest 740 Mitarbeitende nach MAK (d. h.

umgerechnet auf Vollzeitstellen). Zudem sind über 600 Beraterinnen und Berater

als freie Handelsvertreter für die LBS im Einsatz. "Ein qualifizierter,

kompetenter Innen- und Außendienst ist die Grundlage für unseren

Unternehmenserfolg. Dabei liegt uns die Bildung und Ausbildung junger

Nachwuchskräfte besonders am Herzen. In der aktuellen Zeit, in der junge

Menschen vor besonderen Herausforderungen stehen, ist das wichtig," sagt Stefan

Siebert. Die LBS Südwest setzt weiterhin mit großer Überzeugung auf die

Ausbildung im eigenen Unternehmen und bildet aktuell an den drei

Unternehmensstandorten Stuttgart, Mainz und Karlsruhe insgesamt 95 junge

Menschen in 6 Ausbildungsberufen und 3 Studiengängen aus.

Ausblick

Im Vorstand der LBS Südwest wird es in Kürze Veränderungen geben. Zum 1. April

2021 wird Dr. Jörg Leitolf in das Gremium eintreten, der für die Markt- und

Vertriebsaktivitäten verantwortlich sein wird. Er folgt auf Norbert Lohöfer, der

zum 31. März nach fast 40 Jahren in den Ruhestand eintritt und sein gesamtes

Berufsleben in der LBS verbracht hat.

"Für mich endet eine sehr spannende und erfüllende Zeit bei der LBS. Das ist

auch der Grund, weshalb ich erst mit 65 Jahren und 9 Monaten in Ruhestand gehe -

nach meinem Wissen bin ich derzeit der älteste Mitarbeiter in der LBS",

schmunzelt Lohöfer.

Das Umfeld für die Wohnimmobilie bleibt auch im Jahr 2021 positiv. Dazu trägt

die zunehmende Wirtschaftserholung genauso bei wie der ungebrochene Wunsch

vieler Menschen, in den eigenen vier Wänden zu leben. Mit nennenswerten

Preisrückgängen ist deshalb nicht zu rechnen. Positive Auswirkungen auf das

Bauspargeschäft erwartet die LBS von der Verbesserung der staatlichen Förderung

mit der Wohnungsbauprämie.

Herausfordernd bleiben das Niedrigzinsumfeld und die stetig steigenden

regulatorischen Anforderungen. "Aber diese Begleitumstände sind nicht neu und

wir haben uns darauf eingestellt", sagt Stefan Siebert. "Wir haben unser

Produktangebot in den vergangenen Jahren regelmäßig an die Markterfordernisse

angepasst und werden dies auch weiter tun". Insgesamt rechnet die LBS für 2021

mit einem Neugeschäfts- und Kreditvolumen in Vorjahreshöhe.

Pressekontakt:

Kathrin Hartwig

LBS Landesbausparkasse Südwest

Telefon: 0711 183-2377

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