Gen Z-Umfrage zeigt: Eltern haben wenig Kontrolle über die Ausgaben

ihrer Kinder (FOTO)

Frankfurt/Main (ots) -

- Nur 21,9 % der Eltern haben einen genauen Überblick, wofür ihre Kinder Geld

ausgeben

- 79,3 % ist es wichtig, auch online bezahlen zu können, aber nur 42,9 % der

Eltern erlauben dies

- Jeder dritte Teenager hat schon einen Online-Bezahldienst mit gefälschten

Daten genutzt

Kinder sollten den Umgang mit Geld lernen. Dafür eignet sich das regelmäßige

Taschengeld. Doch haben Eltern auch die Kontrolle, wofür ihre Kinder das Geld

ausgeben?

Die Marktforschungsunternehmen Appinio und Play The Hype haben im Auftrag von

Mastercard und pockid Eltern und Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren getrennt

voneinander zum Thema Taschengeld und Ausgabeverhalten befragt. Aus den beiden

Umfragen geht hervor, dass Eltern weitaus mehr Geld in die Freizeit und

Unterhaltung ihrer Kinder investieren als mit dem Taschengeld abgedeckt wird.

Und: nur 21,9 % der Eltern haben den Überblick, um welche Summen es sich genau

handelt und für was ihre Kinder das Geld ausgeben.

35 Euro Taschengeld bekommen die 14- bis 18-Jährigen im Durchschnitt pro Monat.

Die meisten Eltern (52,7 %) zahlen das Taschengeld in bar aus, 21,1 % schicken

das Taschengeld digital an ihre Kinder und 18,4 % nutzen beides. 7,8 % geben an,

ihren Kindern gar kein Taschengeld zu geben.

Zusätzlich erhalten 54,7 % der Gen Z regelmäßig finanzielle Zuwendungen von

anderen Verwandten, 36,5 % bessern ihre Einkünfte mit einem Nebenjob auf, 17,1 %

erhalten eine Ausbildungsvergütung.

Von dem zur Verfügung stehenden Geld müssen die Jugendlichen Hobbies und

Freizeitgestaltung finanzieren (52,2 %), Essen und Trinken (47,9 %),

Verkehrsmittel (46,7 %) und Kleidung (41,2 %). Viele der Gen Z müssen auch

Online-Games (31,9 %), Elektroartikel (24,6 %) und Mobiltelefon (13,4 %) von

ihrem Taschengeld bezahlen.

Kinder werden nicht mit digitalem Geld und dem Umgang mit Fixkosten vertraut

gemacht

Zusatzkosten entstehen häufig durch digitale Angebote, wie Streaming-Dienste,

Online-Gaming oder andere In-App-Käufe, die mehrheitlich von den Eltern bezahlt

werden. 58,5 % der Jugendlichen bekommen zusätzlich zu ihrem Taschengeld

kostenpflichtige Online-Services von ihren Eltern finanziert, von denen sie

monatlich im Schnitt 4,7 nutzen. 70,3 % der Eltern geben an, alle dieser

monatlichen Beiträge für ihre Kinder zu bezahlen.

Regelmäßig thematisiert werden diese Ausgaben gegenüber ihren Kindern nur von

26,2 % der Eltern. 23,5 % der Jugendlichen sagen, dass ihre Eltern noch nie mit

ihnen über den Umgang mit Online-Services gesprochen haben. Aber: Wenn Kinder

nicht lernen ihre Finanzen über das Internet selbst zu regeln, besteht die

Gefahr, dass ihnen später das Gespür für Fixkosten, etwa für Smartphone oder

Streaming-Dienste, fehlt. Helfen können spezielle Banking-Apps für Kinder und

Jugendliche, die in anderen Ländern bereits zum Alltag gehören.

Eltern denken, sie hätten den Überblick - Kinder widersprechen

Eltern sagen, sie wissen Bescheid, wofür ihre Kinder selbständig Geld ausgeben

und welche festen Beträge sie monatlich ausgeben - besonders bei

Elektronikartikeln (67 %), Kleidung (65,6 %) und Streamingdiensten (60,7 %).

Doch die Befragung der Jugendlichen zeigt ein gegenteiliges Bild: Nur 21,9 %

geben an, dass ihre Eltern einen genauen Überblick über ihre Ausgaben haben.

Jeder dritte Jugendliche (34,6 %) sagt, dass die Eltern nur die Ausgaben kennen,

die sie auch selbst bezahlen. Auch die Kids haben nicht immer den Überblick: Nur

22,8 % sagen, sie wissen genau, was sie für Online-Services ausgeben.

Digital-affine Gen Z darf häufig nicht selbständig online einkaufen

Für 97,4 % der Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder den Umgang mit Geld

lernen, für 90,5 % zählt dazu auch das Thema Online-Bezahlung. Aber die meisten

Jugendlichen haben nur wenig Kontakt zu Finanzprodukten. Nur 42,9 % der Eltern

erlauben ihren Kindern zwischen 14 und 16 Jahren Geldtransaktionen auch online

vorzunehmen. 30,5 % der Eltern erlauben es ihren Kindern ab 17 oder 18 Jahren

und 18,3 % sogar erst nach dem 18. Lebensjahr. Das führt dazu, dass 70 % der

Eltern mindestens einmal im Monat von ihren Kindern gefragt werden, ob sie etwas

online für sie bestellen können, 14,6 % werden sogar mindestens einmal pro Woche

darum gebeten.

Jeder dritte Teenie hat schon einmal einen Online-Bezahldienst mit falschen

Daten genutzt

Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Gen Z in hohem Maße

digital-affin ist. Das Smartphone ist ihr ständiger Begleiter und sie erwarten

alles mit einem Fingertipp auf ihrem Bildschirm. "Spätestens wenn Kinder ihr

eigenes Smartphone besitzen, ist es wichtig, sie auch mit digitalem Geld

vertraut zu machen. Das klassische Sparbuch und eine Bankkarte, die nicht online

einsetzbar ist, nur in Deutschland im Laden funktioniert und keine

Push-Benachrichtigung zur Kostenkontrolle kann, ist nicht mehr zeitgemäß",

erklärt Peter Bakenecker, Division President für Deutschland und die Schweiz bei

Mastercard. Die Jugendlichen geben an, dass sie im Schnitt schon vor ihrem 12.

Lebensjahr zum ersten Mal etwas online gekauft haben. 39,5 % sagen, dass sie

mehr Taschengeld online als offline ausgeben. 79,3 % ist es wichtig, online

bezahlen zu können.

Bisher waren die jungen Leute häufig gezwungen, die Karte oder andere

Zahlungsmittel der Eltern zu nutzen, um Transaktionen im Netz zu bezahlen - oft

ohne dies vorher mit ihnen abgesprochen zu haben. Fürs Online-Shopping nutzt

mehr als jeder zweite Jugendliche (52,7 %) mindestens einmal im Jahr den Weg

über die Eltern. Ein Drittel der befragten Teenager (34,5 %) geben sogar an,

dass sie schon einmal einen Online-Bezahldienst mit falschen Daten eröffnet

haben, um etwas zu kaufen.

Social Media als Informationsquelle für Kids schon genauso wichtig wie die

eigenen Eltern

Doch von wem lernen die Jugendlichen den richtigen Umgang mit ihren Finanzen?

Nur jeder zweite Jugendliche (51,9 %) gibt an, dass ihm die Eltern den Umgang

mit Geld beibringen, fast genauso viele (51,6 %) lernen das über

Social-Media-Kanäle und Influencer. Auch Internet-Recherche (39,9 %) und

Tutorials (8,9 %) werden von vielen Jugendlichen genutzt, um sich über Finanzen

zu informieren, Freunde (38,8 %) und Geschwister (15,4 %) werden ebenfalls

häufig gefragt. Die Schule spielt bei der finanziellen Bildung nur eine

untergeordnete Rolle: So geben nur 22,4 % der jungen Leute an, von ihren Lehrern

zu lernen, wie man selbständig mit Finanzen umgeht. 10 % beziehen ihr Wissen von

einem Bankberater.

Max Schwarz, Co-Founder und CMO von pockid erklärt: "Es ist kein Geheimnis, dass

die Generation Z die digital sozialisierteste Generation aller Zeiten ist. Doch

was heißt das eigentlich? Es bedeutet, dass sie sich online schneller, freier

und oftmals sogar schon bewusster bewegen als vorherige Generationen. Eltern

kennen häufig gar nicht die Dienste und Apps, die ihre Kinder nutzen und

benötigen oft selbst Hilfe in der digitalen Welt. Doch es ist wichtig, dass sie

die Kontrolle behalten und den Lernprozess ihrer Kinder begleiten, vor allem

wenn es um Finanzen geht. Denn die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen findet

überwiegend digital statt. pockid ist die erste und bisher einzige verfügbare

Lösung, welche sowohl die Wünsche und Bedürfnisse von jungen Menschen als auch

deren Eltern erfüllt."

Die höchsten Beträge geben junge Menschen für Spiele (12,4 %), Handy (10,3 %)

und Schuhe (9,3 %) aus, wenn sie auf die Erlaubnis der Eltern verzichten. Nur

jeder zweite Erwachsene (53,2 %) gibt an, mit dem Kind einen Verfügungsrahmen

vereinbart zu haben, an den sich das Kind auch hält. Für die haftenden Eltern

ist das mit erheblichen Risiken verbunden, denn sofern sie nicht jede einzelne

Transaktion ihrer Kinder erst genehmigen wollen, geben sie ihnen die Karten-

oder Kontodaten und riskieren damit stets auch einen finanziellen Schaden. Daher

bedarf es mehr rechtssicherer Angebote für Menschen unter 18 Jahren.

Eine App für das Taschengeld, mit der Eltern und Kinder die Kontrolle behalten

Diese Lücke schließt pockid, die erste in Deutschland gegründete Neobank, die

sich aktiv diesem Problem annimmt und auf die Generation Z fokussiert. Das

Hamburger FinTech bietet jungen Menschen eine moderne Banking App mit einer

virtuellen und physischen Debit Mastercard an, mit der sie selbstständig ihre

Hobbies und andere Dinge bezahlen können - online wie offline. Bereits wenige

Wochen nach dem Marktstart begeistert pockid mehrere tausend junge Menschen mit

ihrem Produkt. Der Erfolg zeigt sich auch auf TikTok, wo pockid bereits die

größte europäische Neobank für die Generation Z mit über 45.000 Followern ist.

Die Eltern müssen das Konto eröffnen und haben über einen eigenen Web-Zugang die

Möglichkeit, jederzeit die Ausgaben im Blick zu behalten,

Sicherheitseinstellungen vorzunehmen und das Konto über einen

Taschengeld-Assistenten oder in Echtzeit aufzuladen. Das Konto funktioniert

ausschließlich auf Guthabenbasis, kann also nicht überzogen werden. Umsätze mit

der Debit Mastercard werden direkt vom Konto abgebucht. Gleichzeitig müssen die

Kids nicht mehr für jeden Kauf um Erlaubnis bitten. Ein guter Ansatz, Kindern

den Umgang mit Geld auch online beizubringen.

Methodik

Die Studie basiert auf zwei repräsentativen Umfragen, die im Auftrag von

Mastercard und pockid im Juli 2021 durchgeführt wurden. Das

Marktforschungsinstitut Appinio hat 1.006 Eltern befragt, während 5.584

Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren an der Online-Befragung von Play The Hype

teilgenommen haben.

Über Mastercard (NYSE: MA), http://www.mastercard.com

Mastercard ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr.

Unser Ziel ist es, eine inklusive, digitale Wirtschaft voranzutreiben, von der

alle Beteiligten weltweit profitieren. Deshalb sorgen wir dafür, dass Zahlungen

sicher, einfach und smart abgewickelt und für jeden zugänglich gemacht werden.

Unsere Innovationen und Lösungen basieren auf sicheren Daten und Netzwerken und

helfen Einzelpersonen, Finanzinstituten, Regierungen und Unternehmen, die

Bandbreite ihrer Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Unser "Decency Quotient"

prägt unsere Unternehmenskultur und all unsere Aktivitäten. Mit Verbindungen in

mehr als 210 Ländern und Gebieten tragen wir so zu einer nachhaltigen Welt bei,

die für alle vielfältige Möglichkeiten eröffnet.

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Über pockid, http://www.pockid.money

Die pockid GmbH (pockid) ist ein Fintech aus Hamburg, das im Jahr 2020 gegründet

wurde. Basierend auf der Vision "Empower the young generation to pay" hat pockid

ein sicheres Bankkonto mit einer Debit Mastercard für die Generation Z und deren

Eltern entwickelt. Dadurch ermöglicht das Unternehmen jungen Menschen

selbstständiges und digitales Bezahlen in jeglicher Situation. pockid hat das

Ziel sich zu einer ganzheitlichen Finanzlösung zu entwickeln, mit der junge

Menschen in ganz Europa bezahlen, sparen und Träume erfüllen können. Das

Gründerteam setzt sich aus Jes Hennig, Max Schwarz, Timo Steffens und Deepankar

Jha zusammen.

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