Mastercard: Corona-Pandemie treibt weltweite Digitalisierung des

Handels bei kleinen Unternehmen / Deutschland steht bei den

Neugründungen von Kleinunternehmen (plus 62%) international auf Platz

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Frankfurt/Main (ots) - Zur Auswirkung der globalen Pandemie auf kleine und

mittlere Unternehmen - und zur anhaltenden Erholung - gab Mastercard heute den

Recovery Insights: Small Business Reset-Bericht heraus. Er zeigt 19 Märkte auf

der ganzen Welt, in denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit ihren

Verkäufen auf dem Höhepunkt der Krise im direkten Vergleich um bis zu 20

Prozentpunkte hinter den größeren Unternehmen zurückblieben. Insgesamt konnten

sich die Konsumausgaben in 2021 jedoch erholen. So verzeichneten die KMU im

August 2021 weltweit ein Umsatzplus von 4,5 Prozent gegenüber dem

Vergleichszeitraum im Vorjahr - die Umsätze im E-Commerce konnten sogar um 31,4

Prozent zulegen.

Auf der Grundlage des neuen Small Business Performance Index* des Mastercard

Economics Institute, der die Transaktionszahlen innerhalb des Mastercard

Netzwerks anonymisiert und aggregiert zusammenfasst, identifiziert der Bericht

mehrere zentrale Trends:

- Schließungen: Bei einer Schließung zu Beginn der Pandemie war die

Wahrscheinlichkeit einer langfristigen Schließung bei kleinen Unternehmen

weltweit etwa dreimal höher als bei größeren Unternehmen. Ein Drittel der

Kleinunternehmen, die im April 2020 schließen mussten, blieb auch nach sechs

Monaten geschlossen und rund ein Fünftel sogar noch nach zwölf Monaten. In

Deutschland blieben rund 34 Prozent der kleinen Retailer nach sechs Monaten

noch geschlossen im Vergleich zu nur circa fünf Prozent der großen.

- Standort: Während weltweit die Umsätze bei kleinen und mittleren

Einzelhändlern in zentralen Geschäftsvierteln um 33 Prozent gegenüber 2019

einbrachen, verzeichneten kleine Händler in Wohngegenden ein Plus von acht

Prozent. In den klassischen Einkaufsmeilen mussten vor allem kleinere

Geschäfte Umsatzeinbußen hinnehmen, da zum einen die Touristen ausblieben und

zum anderen Arbeitnehmer sich nicht mehr so weit von ihrem Wohnort entfernten.

- E-Commerce: Nach den ersten Lockdowns verdreifachte sich global gesehen die

Zahl der Unternehmen, die auf "online" setzen, und erreichte ihren Höhepunkt

im Juli 2020. Dieser Zuwachs spiegelt nicht nur die gestiegene Nachfrage nach

einem Online-Verkaufskanal, sondern zeigt auch die leichte Verzögerung, die

sich bei dessen Umsetzung nach Beginn der Lockdowns ergab. Die Umstellung auf

Digitalisierung hat sich seither auf einem hohen Niveau gehalten. In

Deutschland führten 2020 38 Prozent mehr Einzelhändler als 2019 E-Commerce

ein.

- Unternehmensgründungen: 2020 wurden weltweit insgesamt ein Drittel mehr kleine

Einzelhandelsfirmen gegründet als 2019. Das übersteigt die Zahl der Gründungen

größerer Unternehmen um das fast 8-Fache. Dieser Trend zu erheblich mehr neuen

KMU-Gründungen 2020 ist dabei in nahezu allen untersuchten Ländern zu

beobachten: Großbritannien (+101%), USA (+86%), Australien (+73%), Deutschland

(+62%), Brasilien (+35%) und Südafrika (+13%).

- Restaurants und Beherbergungsbetriebe: Weltweit stellten kleine

Beherbergungsbetriebe im Sommer 2020 und 2021 die großen weit in den Schatten.

Wo Menschen reisen durften, kam der Trend zum Urlaub im eigenen Land den

kleinen Beherbergungsbetrieben zugute. Anders sah es in der Gastronomie aus:

Hier schnitten kleinere und mittlere Betriebe im bisherigen Jahresverlauf 2021

um circa 17 Prozentpunkte schlechter ab als die großen.

- Großstädte: Die deutschen Metropolregionen sind vergleichsweise gut durch die

Krise gekommen, lediglich Berlin musste aufgrund der stark gesunkenen

Touristenzahlen signifikante Umsatzeinbußen erleiden. In Frankfurt/Main,

München und Berlin konnten vor allem Unternehmen in klassischen Wohnvierteln

von der Entwicklung hin zu mehr Homeoffice-Arbeit profitieren, ebenso wie

Gegenden rund um Naherholungsgebiete.

Die oben genannten Zahlen legen dar, dass der Handel - gerade im Bereich der

KMUs - seit Beginn der weltweiten Corona-Pandemie einen massiven digitalen

Wandel erlebt. "Die Unterstützung von Unternehmen in der Nachbarschaft spielte

während der Pandemie eine große Rolle. Allerdings traten die Probleme bei diesen

auch sehr deutlich zutage, was auf ihre Abhängigkeit von lokalen Märkten,

lokalen Lieferketten und angespannte Cashflows zurückzuführen ist", sagt

Bricklin Dwyer, Mastercard Chefökonom und Leiter des Mastercard Economics

Institute. "Wir sehen aber bessere Chancen für die Zukunft. Die Umstellung auf

Digital ließ den Silberstreif am Horizont erkennen: eine Wiederbelebung von

Unternehmertum und Innovation."

Die Unterstützung von Kleinunternehmen ist und bleibt für Mastercard eine

Priorität. Mastercard hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2025 50 Millionen

Kleinunternehmen und 25 Millionen Unternehmerinnen mit der digitalen Wirtschaft

zu verbinden. Das Programm Digital Doors (https://www.mastercard.us/en-us/busine

ss/overview/grow-your-business/digital-curriculum.html) von Mastercard verhilft

Unternehmen, zu einem sicheren Online-Zugang und sorgt für die richtigen

Hilfsmittel, um ihre digitale Präsenz auszubauen und E-Commerce nahtlos zu

integrieren. Ein kostenloses Tool dabei ist Small Business Digital Readiness

Diagnostic (https://www.mastercard.com/news/press/2020/october/is-your-business-

ready-for-the-digital-future-mastercard-launches-small-business-digital-readines

s-diagnostic-to-help-businesses-go-digital/) . Zudem hat Mastercard kürzlich die

Initiative Strive

(https://www.mastercardcenter.org/press-releases/mastercard-strive) gestartet,

in deren Rahmen mehr als fünf Millionen Kleinst-, Klein- und mittleren

Unternehmen die Digitalisierung erleichtert werden soll.

Darüber hinaus arbeitet Mastercard eng mit Regierungen, Unternehmen und anderen

Organisationen auf der ganzen Welt zusammen, um ein Umfeld zu schaffen, in dem

kleine Unternehmen optimal gefördert werden. Mastercard bringt außerdem Dutzende

von Regierungen und Verwaltungen im Rahmen seines 2018 initiierten weltweiten

Netzwerks City Possible (https://citypossible.com/) zusammen, um Digitalisierung

und inklusive Urbanisierung zu fördern.

Der vollständige Bericht Recovery Insights: Small Business Reset kann hier (http

s://www.mastercardservices.com/en/recovery-insights/small-business-reset/challen

ges-and-opportunities-around-globe) abgerufen werden.

*Methodik

Das Mastercard Economics Institute hat den Mastercard Small Business Performance

Index als ein allgemeineres Klassifizierungssystem für KMUs entwickelt. Der

Index nutzt einen umfassenden KI-gesteuerten Algorithmus, um besondere

Indikatoren wie Anzahl von Standorten, Umsatzvolumen oder Anzahl der

Transaktionen innerhalb einer aggregierten und anonymisierten Verkaufsaktivität

im Mastercard-Netzwerk zu erfassen.

Disclaimer

Die vorliegende Präsentation und ihr Inhalt sind ausschließlich als

Rechercheinstrument für Informationszwecke bestimmt und nicht als Anlageberatung

oder Empfehlungen für bestimmte Handlungen oder Investitionen gedacht. Sie

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Simulationen oder Szenarien des Mastercard Economics Institute, spiegeln in

keiner Weise die erwartete (oder tatsächliche) betriebliche oder finanzielle

Leistung von Mastercard wider.

Über das MASTERCARD Economics Institute

Das Mastercard Economics Institute wurde im Jahr 2020 gegründet, um

gesamtwirtschaftliche Entwicklungen aus der Sicht des Verbrauchers zu

analysieren. Ein Team von Ökonomen, Analysten und Datenwissenschaftlern stützt

sich dabei auf Erkenntnisse von Mastercard - z. B. Mastercard SpendingPulse(TM)

- und Daten Dritter, um regelmäßige Berichte zu wirtschaftlichen Themen für

wichtige Kunden, Partner und politische Entscheidungsträger zu erstellen.

Über Mastercard (NYSE: MA), http://www.mastercard.com

Mastercard ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr.

Unser Ziel ist es, eine inklusive, digitale Wirtschaft voranzutreiben, von der

alle Beteiligten weltweit profitieren. Deshalb sorgen wir dafür, dass Zahlungen

sicher, einfach und smart abgewickelt und für jeden zugänglich gemacht werden.

Unsere Innovationen und Lösungen basieren auf sicheren Daten und Netzwerken und

helfen Einzelpersonen, Finanzinstituten, Regierungen und Unternehmen, die

Bandbreite ihrer Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Unser "Decency Quotient"

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