Geldwäscheprävention für Kryptowährungen: PwC Deutschland kooperiert

mit Scorechain

Frankfurt am Main (ots) - Das in Luxemburg ansässige Regtech Scorechain S.A. und

PwC Deutschland kooperieren mit dem Ziel, im Bereich der

Anti-Geldwäsche-Anforderungen eine gemeinsame Lösung zur Transaktionsüberwachung

von Krypto-Asset-Anbietern zu entwickeln. Die Zusammenarbeit ermöglicht es

Finanzinstituten, von der fundierten Branchen- und Prozessexpertise von PwC und

der technischen Innovation von Scorechain zu profitieren.

Scorechain bietet seit Gründung in 2015 "On-Chain"-Analysen für

Kryptounternehmen und Finanzinstitute sowie eine Compliance- und AML-Software

für die Überwachung von Krypto-Transaktionen an. Die Lösung basiert auf einer

Risikobewertungsmethodik und umfasst unter anderem die Transaktionsüberwachung

von Kryptowerten sowie eine große Anzahl von Risikoindikatoren, um illegale

Aktivitäten zu verhindern und die Erkennung von Betrug zu verbessern.

Scorechain und PwC Deutschland arbeiten seit Anfang 2020 zusammen und bieten

seit März 2021 einen gemeinsamen Service für Unternehmen an, die nach dem

deutschen Geldwäschegesetz verpflichtet sind. "Für PwC ist es von großer

Bedeutung, dass wir mit Scorechain einen Partner gewinnen konnten, der

einerseits über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der technischen

Transaktionsüberwachung von Kryptowährungen und andererseits international

bereits eine hohe Regulatoren-Akzeptanz in die Kooperation einbringt", sagt

Oliver Eis, Wirtschaftsprüfer und Partner Assurance Financial Services bei PwC

in Frankfurt.

Pierre Gerard, CEO von Scorechain S.A., ergänzt: "Heutzutage ist der

Krypto-Markt auf Expertise und eine hochqualifizierte AML-Lösung angewiesen, um

starke und zuverlässige Geschäftsmodelle aufzubauen. Durch die neue

Partnerschaft mit PwC freuen wir uns, sowohl Expertise bezüglich der deutschen

Krypto-Regulierung als auch eine effektive Krypto-Überwachungslösung anbieten zu

können, der mehr als 100 Kunden in 33 verschiedenen Ländern vertrauen."

Hintergrundinformationen zu Geldwäscherichtlinien für Crypto-Assets

Im Mai 2019 hat das Bundesfinanzministerium (BMF) einen Entwurf zur Umsetzung

der 5. EU-Geldwäscherichtlinie vorgelegt, der mit Wirkung zum 1. Januar 2020 in

deutsches Recht (Geldwäschegesetz) umgesetzt wird. Darin werden insbesondere die

Anbieter von Verwahr-, Verwaltungs- und Sicherungsdienstleistungen von

Krypto-Vermögenswerten (Krypto-Depotgeschäft) als Finanzdienstleistungsinstitute

einbezogen. Ebenso wurde der Begriff "Kryptowert" als Finanzinstrument

definiert.

Dies hat zur Folge, dass Unternehmen, die aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit im

Bereich Kryptowährungen verpflichtet sind, den Anforderungskatalog des

Geldwäschegesetzes (GwG) in vollem Umfang berücksichtigen und die für sie

geltenden Sicherungsmaßnahmen integrieren müssen. Dazu gehört, im Rahmen der

Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden ein umfassendes Transaktionsmonitoring zu

implementieren und damit Transaktionen auf Auffälligkeiten zu filtern.

Pressekontakt:

Dennis Pagel

PwC | Marketing & Communications

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