REWE Group refinanziert 750 Millionen Euro / Erste Kreditlinie mit

Fokus auf Nachhaltigkeit

Köln (ots) - Die REWE Group refinanziert ihre syndizierte Kreditlinie in Höhe

von 1 Milliarde Euro aus dem Jahr 2020 und vereinbart damit erstmals in der

Geschichte der genossenschaftlichen Gruppe eine Kreditlinie, die sich an dem

ESG-Rating der Ratingagentur ISS-ESG orientiert. Mit diesem ESG/Sustainable

Finance-Instrument weitet die REWE Group ihre Nachhaltigkeitsstrategie erstmal

auch auf den Finanzsektor aus. Die REWE Group bewertet der ISS ESG mit "C+". Das

entspricht dem Level "Prime". Das Transparenzniveau des Unternehmens bekommt

dabei den Status "very high". "Nachhaltige Produkte und Services sind ein

zentraler Pfeiler der REWE-Nachhaltigkeitsstrategie und das Unternehmen erkennt

seine Verantwortung an, nachhaltigen Konsum zu fördern", heißt es im Report der

ISS-ESG.

Die Backup-Kreditlinie wird mit zehn Banken abgeschlossen und umfasst ein

Volumen von 750 Millionen Euro mit einer Laufzeit von 18 Monaten und einer

Verlängerungsoption um weitere zwölf Monate. Die an der Koordination beteiligten

Banken sind die UniCredit Bank AG als Documentation Agent, die DZ Bank AG als

Facility Agent und die Raiffeisen Bank International AG als Sustainability

Agent.

"Wir sind im doppelten Sinn stolz. Zum einen knüpfen wir erstmals eine

Kreditlinie an Nachhaltigkeitsfaktoren wie Arbeitsstandards und -bedingungen,

Minimalisierungsstrategie der Umweltfolgen über den Lebenszyklus der Produkte,

Klimaschutz, ökologisch und sozial vorteilhafte Produkte und Transparenz der

Kundeninformation. Zum anderen haben wir auf Anhieb einen Prime-Status im ESG

Rating erzielt und gehören zu den besten Unternehmen unserer Branche. Dieser

Erfolg bestätigt uns in unserem jahrzehntelangen Engagement für Nachhaltigkeit",

sagt Dr. Christian Mielsch, Finanzvorstand der REWE Group. Sein Dank gelte

ausdrücklich auch dem Bankenkonsortium, das ein Höchstmaß an Vertrauen in

Finanzkraft und Strategie der REWE Group habe. "Nachdem die REWE Group bereits

im vergangenen Jahr die Liquiditätsreserven auf 2,5 Milliarden Euro aufgestockt

hat, erfolgt nun die Refinanzierung der Backup-Kreditlinie. Auf diesem Weg

wappnet sich die Unternehmensgruppe für kommende Herausforderungen und kann

ihren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern dauerhaft Stabilität und

Sicherheit bieten", so Dr. Mielsch.

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und

Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2019 erzielte das

Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von rund 63 Milliarden Euro. Die 1927

gegründete REWE Group ist mit ihren mehr als 360.000 Beschäftigten in 23

europäischen Ländern präsent.

Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der Marken REWE, REWE

CENTER sowie BILLA, MERKUR und ADEG, der Discounter PENNY, die Drogeriemärkte

BIPA sowie die Baumärkte von toom. Hinzu kommen die Convenience-Märkte REWE To

Go und die E-Commerce-Aktivitäten REWE Lieferservice und Zooroyal. Die

Lekkerland Gruppe umfasst die Großhandels-Aktivitäten der Unternehmensgruppe im

Bereich der Unterwegsversorgung. Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER

Touristik Group die Veranstalter ITS, Jahn Reisen, Dertour, Meiers Weltreisen,

ADAC Reisen, Kuoni, Helvetic Tours, Apollo und Exim Tours und über 2.400

Reisebüros (u.a. DER Reisebüro, DERPART und Kooperationspartner), die

Hotelmarken lti, Club Calimera, Cooee, PrimaSol und Playitas Resort und der

Direktveranstalter clevertours.com.

Pressekontakt:

Für Presse-Rückfragen:

REWE Group-Unternehmenskommunikation,

Tel.: 0221-149-1050, E-Mail: mailto:presse@rewe-group.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/52007/4879467

OTS: REWE Group