SKODA AUTO erzielt im ersten Quartal trotz großer Herausforderungen

eine Umsatzrendite von 6,6 Prozent (FOTO)

Mladá Boleslav (ots) - > Weltweit 186.200 Fahrzeuge ausgeliefert (-25,4 %

gegenüber Vorjahr)

> Operatives Ergebnis erreicht 337 Millionen Euro (-24,8 % gegenüber Vorjahr)

> Umsatzrendite liegt mit 6,6 Prozent auf solidem, jedoch niedrigerem Niveau

(Vorjahreszeitraum: 8,9 %)

> Erhebliche Auswirkungen auf Lieferketten durch Krieg in der Ukraine

> Ausblick: Teileversorgungslage wird sich im Laufe des zweiten Halbjahres

weiter verbessern

Im ersten Quartal hat der tschechische Automobilhersteller weltweit insgesamt

186.200 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (-25,4 % gegenüber Vorjahreszeitraum).

Das Operative Ergebnis liegt mit 337 Millionen Euro 24,8 Prozent unter Vorjahr,

die Umsatzrendite erreicht mit 6,6 Prozent ein solides, jedoch niedrigeres

Niveau gegenüber Vorjahr. Hauptgründe sind der anhaltende Chipmangel sowie die

kriegsbedingten Unterbrechungen der Lieferketten aus der Ukraine. Das NEXT LEVEL

EFFICIENCY+ Programm wird deshalb in den kommenden Monaten konsequent

fortgesetzt. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen, dass sich die

Teileversorgung im Laufe des zweiten Halbjahres weiter verbessert.

Christian Schenk, SKODA AUTO Vorstand für Finanzen und IT, sagt: "Hinter uns

liegt ein extrem anspruchsvolles erstes Quartal. Zusätzlich zur

Halbleiterknappheit sind unsere Lieferketten aufgrund des Krieges in der Ukraine

zum Teil erheblich gestört. Wir haben aktiv entgegengesteuert und konnten das

Operative Ergebnis stützen. Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf führen wir

unser Kosten- und Effizienzprogramm NEXT LEVEL EFFICIENCY+ konsequent fort, um

die Belastungen auf unsere Finanzen so gering wie möglich zu halten. Für die

kommenden Monate erwarten wir nach heutigem Stand ab zweitem Halbjahr eine

Verbesserung bei der Teileversorgung."

Martin Jahn, SKODA AUTO Vorstand für Vertrieb und Marketing , ergänzt: "Wir sind

dank unserer neuen Modelle wie dem FABIA, dem KAROQ und dem ENYAQ COUPÉ iV mit

Zuversicht ins neue Jahr gestartet. Der Krieg in der Ukraine hat uns allerdings

deutlich eingebremst. Ich danke unseren Kunden für ihre Geduld und ihr

anhaltendes Vertrauen in die Marke SKODA sowie unseren Importeuren und Händlern

für ihren großartigen Einsatz. Positiv ist, dass wir die Produktion unseres

vollelektrischen SUV ENYAQ iV wieder starten konnten. Wir setzen alles daran,

die weiterhin große Nachfrage nach unseren Modellen bestmöglich zu bedienen."

Der Umsatz der SKODA AUTO Group(1) ist konsolidierungsbedingt auf 5,1 Milliarden

Euro leicht gestiegen (+1,0 % gegenüber Vorjahr). Während das Operative Ergebnis

um 24,8 Prozent auf 337 Millionen Euro zurückging, erreichte die Umsatzrendite

mit 6,6 Prozent ein solides Niveau. Mit seinem NEXT LEVEL EFFICIENCY+ Programm

steuert SKODA AUTO den aktuellen Herausforderungen entgegen. Übergeordnetes und

langfristiges Ziel ist die Kostenführerschaft im europäischen Kernwettbewerb

sowie eine nachhaltige Umsatzrendite von mindestens 8 Prozent. Schwerpunkte des

Programms sind die Maximierung des Ertragspotenzials sowie die Optimierung von

Material-, Produktions- und Fixkosten.

Aufgrund der Konsolidierung der Volkswagen Group Rus unter der SKODA AUTO a.s.

seit Jahresbeginn können die Zahlen nicht direkt mit dem Vorjahreszeitraum

verglichen werden.

SKODA AUTO Group(1) - Kennzahlen im Quartalsvergleich, Januar bis März

2022/2021(2):

2022 2021

Änderung in %

Auslieferungen an Kunden Fzg. 186.200 249.600

-25,4 %

Auslieferungen an Kunden,

ohne China Fzg. 171.000 223.300

-23,4 %

Produktion(3) Fzg. 235.100 239.700

-1,9 %

Absatz(4) Fzg. 238.200 234.400

+1,6 %

Umsatz Mio. EUR 5.101 5.049

+1,0 %

Operatives Ergebnis Mio. EUR 337 448

-24,8 %

Umsatzrendite

(Return on Sales) % 6,6 8,9

Sachinvestitionen Mio. EUR 74 86

-14,0 %

Netto Cash Flow Mio. EUR 337 563

-40,1 %

(1) SKODA AUTO Group umfasst SKODA AUTO a.s, SKODA AUTO Slovensko s.r.o., SKODA

AUTO Deutschland GmbH, SKODA AUTO Volkswagen India Private Ltd. und OOO

Volkswagen Group Rus.

(2) Prozentabweichungen sind aus den nicht gerundeten Zahlen berechnet.

(3) Umfasst Produktion in SKODA AUTO Group, ohne Produktionen in den

Partnermontagewerken in China, der Slowakei und Deutschland, aber einschließlich

sonstiger Konzernmarken wie SEAT, VW und AUDI; Fahrzeugproduktion ohne

Teil-/Komplettbausätze.

(4) Umfasst Absatz von SKODA AUTO Group an Vertriebsgesellschaften,

einschließlich sonstiger Konzernmarken wie SEAT, VW, AUDI, PORSCHE und

LAMBORGHINI; Fahrzeugabsatz ohne Teil-/Komplettbausätze.

Auslieferungen im ersten Jahresquartal 2022:

Von Januar bis März liefert SKODA AUTO weltweit 186.200 Fahrzeuge an Kunden aus

(erstes Quartal 2021: 249.600 Fahrzeuge; -25,4 %).

In Westeuropa verzeichnet SKODA in den ersten drei Monaten des Jahres insgesamt

89.000 Auslieferungen (erstes Quartal 2021: 111.600 Fahrzeuge; -20,3 %). Auf

seinem derzeit weltweit größten Einzelmarkt Deutschland liefert der Hersteller

von Januar bis März 33.100 Fahrzeuge an Kunden aus (erstes Quartal 2021: 36.600

Fahrzeuge; -9,6 %). Entgegen der allgemeinen Marktentwicklung kann SKODA in

Norwegen im ersten Jahresquartal zulegen: 1.400 Fahrzeugauslieferungen

entsprechen einer Steigerung von 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (erstes

Quartal 2021: 1.200 Fahrzeuge). Die Schweiz bleibt mit 3.900 ausgelieferten

Fahrzeugen stabil (3.800 im Vorjahreszeitraum; +1,0 %).

In Zentraleuropa verzeichnet SKODA im ersten Quartal 35.400 Auslieferungen im

Vergleich zu 46.900 im Vorjahreszeitraum (-24,6 %). Auf dem Heimatmarkt

Tschechien bleiben die Auslieferungen vergleichsweise stabil: 18.600 Fahrzeuge

können dort in den ersten drei Monaten ausgeliefert werden (Januar bis März

2021: 19.600 Fahrzeuge; -5,2 %).

In Osteuropa ohne Russland kommt SKODA von Januar bis März auf 7.500

ausgelieferte Fahrzeuge, was einem Rückgang von 23,3 Prozent entspricht (erstes

Quartal 2021: 9.800 Fahrzeuge).

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine hat der

Konzernvorstand von Volkswagen Anfang März entschieden, die Produktion von

Fahrzeugen in Russland bis auf weiteres einzustellen und den Fahrzeugexport nach

Russland zu stoppen. In den ersten zwei Monaten des Jahres verzeichnete SKODA

dort 12.100 Auslieferungen (Januar bis März 2021: 22.800 Fahrzeuge; -47,0 %).

In China gehen die Auslieferungen an Kunden im ersten Quartal um 42,2 Prozent

auf 15.200 Fahrzeuge zurück (Januar bis März 2021: 26.300 Fahrzeuge).

In Indien verzeichnet SKODA im ersten Quartal 2022 den weltweit stärksten

Anstieg seiner Fahrzeugauslieferungen an Kunden: Mit 11.600 Einheiten legt der

Automobilhersteller in dem Markt um 265,3 Prozent außerordentlich zu

(Vorjahreszeitraum: 3.200 Fahrzeuge).

Auslieferungen der Marke SKODA an Kunden im ersten Quartal 2022

(in Einheiten, gerundet, nach Modellen; +/- in Prozent gegenüber Vorjahr):

SKODA OCTAVIA (38.800; -39,1 %)

SKODA KODIAQ (25.100; -24,5 %)

SKODA KAMIQ (24.300; -30,0 %)

SKODA KAROQ (22.700; -38,0 %)

SKODA FABIA (20.600; -20,3 %)

SKODA SUPERB (16.600; -24,2 %)

SKODA SCALA (10.400; -17,1 %)

SKODA ENYAQ (8.800; -)

SKODA RAPID (8.500; -54,4 %)

SKODA KUSHAQ (7.000; -)

SKODA SLAVIA (3.400; -)

(5) Elektrische Maximalleistung 220/195 kW: Gemäß UN-GTR.21 ermittelte

Maximalleistung, welche für maximal 30 Sekunden abgerufen werden kann. Die in

der individuellen Fahrsituation zur Verfügung stehende Leistung ist abhängig von

variablen Faktoren wie zum Beispiel Außentemperatur, Temperatur-, Lade- und

Konditionierungszustand oder physikalische Alterung der Hochvoltbatterie. Die

Verfügbarkeit der Maximalleistung erfordert insbesondere eine Temperatur der

Hochvoltbatterie zwischen 23 und 50° C und einen Batterieladezustand > 88 %.

Abweichungen insbesondere von vorgenannten Parametern können zu einer

Reduzierung der Leistung bis hin zur Nichtverfügbarkeit der Maximalleistung

führen. Die Batterietemperatur ist in gewissem Umfang über die Funktion

Standklimatisierung mittelbar beeinflussbar und der Ladezustand unter anderem im

Fahrzeug einstellbar. Die aktuell zur Verfügung stehende Leistung wird in der

Fahrleistungsanzeige des Fahrzeugs angezeigt. Um die nutzbare Kapazität der

Hochvoltbatterie bestmöglich zu erhalten, empfiehlt es sich, für die tägliche

Nutzung ein Ladeziel von 80 % für die Batterie einzustellen (vor zum Beispiel

Langstreckenfahrten auf 100 % umstellbar).

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