W&W-Gruppe nach neun Monaten 2021 voll auf Kurs

Ludwigsburg (ots) -

- Konzernüberschuss mit 236,9 Millionen Euro um 39 Prozent über dem Wert im

Vorjahreszeitraum.

- Belastungen aus Elementarschäden durch Sommer-Unwetter.

- Vorsichtige Risikostrategie mit vorausschauender Rückversicherungsquote hat

sich auch bei Unwetterschäden bewährt.

- Weiterhin positive Vertriebs- und Beitragsentwicklung trotz

Corona-Einschränkungen.

- Neugeschäft bei der Immobilienfinanzierung nimmt um mehr als 9 Prozent zu.

- Digitalversicherer Adam Riese wächst weiterhin über den Erwartungen.

- Prognose für Konzernüberschuss im Gesamtjahr 2021 bestätigt.

- W&W-Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker: "W&W ist nicht nur im Markt und

bei den Kunden immer erfolgreicher, sondern erweist sich auch als nochmals

wetterfester und widerstandsfähiger."

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat auch im dritten Quartal dieses

Geschäftsjahres ihren Wachstumskurs trotz teilweise schwieriger

Rahmenbedingungen fortgesetzt und liegt nach neun Monaten voll auf Kurs, ihre

ambitionierten Jahresziele zu erreichen. Der Konzernüberschuss erhöhte sich von

Januar bis September gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 170,4

Millionen Euro um 39 Prozent auf 236,9 Millionen Euro. Das dritte Quartal war

dabei, wie bereits mitgeteilt, durch hohe Schadenaufwendungen als Folge der

schweren Überflutungen in Teilen Deutschlands beeinflusst. Dabei bewährte sich

die vorsichtige Risikostrategie der W&W mit ihrer vorausschauenden

Rückversicherungspolitik. Die Ergebnisbelastung aus den Schäden konnte damit

stark begrenzt werden. Im Neugeschäft verzeichnet die W&W-Gruppe - trotz der

Corona-bedingten Einschränkungen - unverändert Zuwächse sowohl in der

Baufinanzierung als auch bei den Versicherungen. Vor diesem Hintergrund erwartet

die W&W-Gruppe nach wie vor einen Konzernüberschuss in der Spanne von 280 bis

330 Millionen Euro.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: "Unser Aufbruch vor fünf

Jahren, die umfangreiche Erneuerung und unsere straffe Digitalisierung: Dies

alles, verbunden mit dem klaren Blick auf die Wünsche unserer Kundinnen und

Kunden, zeigt deutliche Erfolge. Der bisherige Jahresverlauf unterstreicht, dass

die W&W-Gruppe nicht nur Kunden und Marktanteile gewinnt, sondern zugleich

nochmals deutlich wetterfester und widerstandsfähiger geworden ist. So können

wir die Belastungen aus den schweren Sturm- und Flutschäden in den Monaten Juni

und Juli schon in diesem Jahr bilanziell verarbeiten und dennoch unser Ergebnis

deutlich verbessern. Nicht zuletzt aufgrund unserer vorsichtigen Risikostrategie

und der damit verzahnten Rückversicherungspolitik sind wir in der Lage, die

Belastungen gut zu verarbeiten. Wir arbeiten unverändert mit Hochdruck daran,

unseren Versicherten in dieser Katastrophe schnell und unbürokratisch zu helfen.

Das ist uns mit Blick auf unsere Kundschaft und deren existenzielle Sorgen sehr

wichtig. Gerade in solchen Situationen zeigt sich, dass wir für unsere Kundinnen

und Kunden da sind, wenn sie uns brauchen. Trotz der Belastungen erwarten wir

2021 für die W&W-Gruppe ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr, in dem wir

unseren Wandel und den Aufbruch in die digitale Zukunft weiter vorantreiben.

Zugleich tun wir gut daran, mit Blick auf die weiterhin bestehenden externen

Risiken vorsichtig und wachsam zu bleiben."

Neugeschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2021

Die W&W-Gruppe verbuchte in den ersten neun Monaten 2021 teilweise sehr

deutliche Zuwächse im Neugeschäft. So stiegen in der Personenversicherung die

Bruttobeiträge um 9,4 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 1,73

Milliarden Euro), wozu sowohl Leben- als auch Krankenversicherung beitrugen. Die

Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete einen Anstieg der Bruttobeiträge um

6,6 Prozent auf 1,84 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 1,73 Milliarden Euro),

was vor allem auf die Segmente Firmenkunden und Privatkunden zurückzuführen ist.

Während im Kfz-Segment die Schadenaufwendungen gegenüber dem Vorjahreswert

stabil blieben, ergaben sich bei Privat- und Firmenkunden deutliche

Steigerungen. Die Brutto-Aufwendungen aus Elementarschäden aus der Sturm- und

Flutkatastrophe vom Sommer bewegen sich dabei im mittleren dreistelligen

Millionenbereich. Die Ergebnisauswirkung wurde jedoch durch entsprechende

Rückversicherungen stark begrenzt, so dass sich die Netto-Schadenquote nur

leicht auf 63,0 Prozent erhöhte (Vorjahreszeitraum: 60,6 Prozent). Die

Kosten-Aufwands-Relation (Combined Ratio) in der Schaden-/Unfallversicherung

betrug 88,8 Prozent (Vorjahreszeitraum: 85,1 Prozent).

Weiterhin über den Erwartungen entwickelt sich der Digitalversicherer Adam

Riese, der vier Jahre nach dem Start Ende 2017 mittlerweile rund 220.000

Kundinnen und Kunden betreut, und zwar nahezu ausschließlich Neukunden. Nach dem

erfolgreichen Aufbau wurde Adam Riese nun plangemäß in den Vertrieb der

Württembergischen Versicherung AG und in das Geschäftsfeld Versichern

integriert. Damit wird zusätzliche digitale Erfahrung und Expertise in die

gesamte W&W-Gruppe gelenkt.

Wachstum wurde auch in der Baufinanzierung erreicht. Das Neugeschäft (inklusive

der Vermittlungen ins Fremdbuch) stieg um 8,2 Prozent auf 5,38 Milliarden Euro

(Vorjahreszeitraum: 4,97 Milliarden Euro). Das Marktumfeld ist dabei unverändert

von einer hohen Nachfrage nach privaten Baufinanzierungen geprägt. Von Januar

bis September 2021 betrug im Bausparen das Netto-Neugeschäft (eingelöstes

Neugeschäft) 7,28 Milliarden Euro nach 7,55 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum

(-3,7 Prozent) und entwickelte sich damit ebenfalls marktüberdurchschnittlich.

Zudem konnte die erfolgreiche Entwicklung der Immobilienaktivitäten durch die

Wüstenrot Haus und Städtebau und die Wüstenrot Immobilien fortgesetzt werden.

brandpool stellt sich breiter auf

Die W&W brandpool GmbH, die neue digitale Geschäftsmodelle der W&W-Gruppe

bündelt, übernahm im dritten Quartal eine Minderheitsbeteiligung an dem

Hamburger Immobilien-Proptech Immomio, das eine digitale End-to-End-Lösung für

den Vermietungsprozess entwickelt hat. Von der Vermarktung über das

Interessentenmanagement bis hin zum digitalen Mietvertrag bietet das Unternehmen

einen durchgängig digitalen Arbeitsablauf. Immomio-Kunden verwalten rund 800.000

Wohneinheiten in ganz Deutschland. Der Einstieg eröffnet der W&W-Gruppe neue

Potenziale im Bereich Wohnen und Versicherungsleistungen.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2021

Ungeachtet der Schadenbelastung aus den Unwettern vom Sommer geht die W&W-Gruppe

für das Gesamtjahr 2021 weiterhin davon aus, die prognostizierte Ergebnis-Spanne

von 280 bis 330 Millionen Euro zu erreichen (2020: 210,8 Millionen Euro).

Vorausgesetzt wird, dass es im weiteren Jahresverlauf weder zu weiteren

wesentlichen Beeinträchtigungen durch die COVID-19-Pandemie noch zu

Kapitalmarktverwerfungen oder großen Schadenereignissen kommt.

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