Ein passives Einkommen aufzubauen ist auf vielen Wegen möglich. ETFs, Dividendenaktien oder selbst nicht börsennotierte Wege sind möglich. Da wir uns in der Regel als Fools mit den börsennotierten Möglichkeiten beschäftigen, liegt unser heutiger Fokus auf den Dividendenaktien und ETFs.

Einige Investoren begehen dabei manchmal einen Fehler: Sie bauen ein passives Einkommen so auf, dass es ein Schnellschuss wird, anstatt die Priorität darauf zu legen, eine lebenslange, beständige Quelle von Einkünften zu sichern. Schauen wir einmal, welchen Unterschied das machen kann.

Passives Einkommen: Für’s Leben, nicht für Jahre

Wenn wir an den Aufbau eines passiven Einkommens denken, so haben manche Einkommensinvestoren eines im Sinn: hohe Dividendenrenditen, stabile Historien und nachhaltige Ausschüttungsverhältnisse. Es ist nicht verkehrt, diese Priorität zu setzen. Vor allem bei REITs oder anderen, dividendenspezifischen Aktien kann das sogar funktionieren. Trotzdem ermöglicht der Fokus, eine Einkommensquelle für ein Leben aufzubauen, andere, vielleicht attraktivere Wege.

Anstatt einer hohen Dividendenrendite kann eine niedrigere Ausschüttungsrendite mit einem soliden Wachstum die bessere Wahl für ein passives Einkommen sein. Warren Buffett hat mit Coca-Cola zum Beispiel durch ein solides Wachstum und einen maximal langen Zeitraum eine Dividendenrendite von über 50 % aufgebaut. Das zeigt, dass ein langfristiger Ansatz bedeutet, dass man auf nichts verzichten muss. Nein, sondern dass es nur Zeit benötigt, bis man manche großen Früchte ernten kann.

Entscheidender ist es beim Aufbau eines passiven Einkommens, die Qualität zu würdigen. Historie und Ausschüttungsverhältnis sind relevante Faktoren. Aber mit Blick auf die Vergangenheit. Das Unternehmen, die Produkte, die stabilen Umsätze und Gewinne in der Zukunft sind eine entscheidendere Basis für den Erfolg. Das zu beachten ist entscheidender als bloße Kennzahlen.

Vergessen sollten wir außerdem nicht: Qualität hat manchmal ihren Preis. Wer auch in 30 Jahren noch von einer Dividendenaktie ein passives Einkommen haben möchte, der sollte manchmal bereit sein, für diese Qualität zu bezahlen. Oder die Geduld haben, auf eine günstige Chance zu warten. Auch das bietet ein langfristiger Ansatz: die Zeit, zu warten, bis sich die Geduld auszahlt.

Die Voraussetzungen schaffen!

Im Endeffekt können wir daher sagen: Ein passives Einkommen baut man mit dem richtigen Fokus und Mindset auf. Es geht nicht darum, möglichst im nächsten Jahr hohe Einkünfte zu erzielen. Das kann sonst teilweise sogar ein teurer Schnellschuss sein. Nein, sondern die Qualität so zu wählen, dass langfristig eine stabile Einkommensbasis vorhanden ist.

Was das für dich bedeutet, solltest du im Einzelnen herausfinden. Qualität, das Unternehmen und das Nutzen von Chancen, wenn sie sich ergeben, können entscheidend sein. Andere Faktoren mit Blick auf die Vergangenheit sollten manchmal eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Der Artikel Passives Einkommen aufbauen: Vergiss nicht, es sollte für ein Leben halten, nicht nur für wenige Jahre ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


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