Wenn man über passives Einkommen nachdenkt, können sowohl ETFs als auch Immobilien eine ansprechende Lösung sein. Wobei die Ansätze vergleichsweise verschieden sind. Grundsätzlich handelt es sich bei der einen Gattung schließlich um einen passiven Börsen- oder Indexfonds. Das andere ist hingegen Betongold im eigenen Besitz.

Aber was ist die bessere Möglichkeit, um sich ein passives Einkommen aufzubauen? Ein ETF oder eine Immobilie? Foolish ist man vermutlich geneigt zu sagen, dass der Passivfonds eine attraktivere Option ist. Allerdings gibt es, wie so häufig, Vor- und Nachteile bei beiden Varianten.

Passives Einkommen mit ETF: Mehr Möglichkeiten …?

Wer sich jedenfalls mit einem ETF (oder auch zwei, drei) ein passives Einkommen aufbauen möchte, der besitzt grundsätzlich flexiblere und größere Möglichkeiten als bei einer Immobilie. Das umfasst alleine die Handelsmodalitäten, die hier nicht so stark limitiert sind.

Grundsätzlich kann sich jeder schließlich mit ETFs ein passives Einkommen aufbauen. Und das bereits mit 25 Euro pro Monat und flexiblen Sparplänen. Ein Zugang, der entsprechend für jedermann geeignet ist, egal wie reich oder vermögend. Entsprechend kann ein solcher Ansatz eine interessante Basis sein.

Aber auch mit Blick auf die Chancen und Risiken könnte der Mix attraktiv sein. Kostengünstige Indexfonds sind einfach zu verwalten (bedeutend einfacher als eine Immobilie, vermutlich), besitzen geringe Kosten, binden nicht so viel Kapital und bringen trotzdem über lange Zeiträume eine attraktive Rendite. Die man sich beispielsweise über bequeme Entsparraten als Einkommen auszahlen kann. Diversifikation und der marktbreite Ansatz sind nicht zu verachten.

Immobilien ebenfalls mit Vorteilen!

Allerdings besitzt eine vermietete Immobilie für ein passives Einkommen ebenfalls so manchen Vorteil. Ein erster ist beispielsweise, dass man als Investor nicht bloß kleckern kann, sondern klotzen muss. Hier ist es schließlich nicht mit Sparplänen von 25 Euro pro Monat getan, für gewöhnlich muss man mehr in die Hand nehmen. Oder vorteilhaft ausgedrückt: Mit einem hohen Einsatz winkt auch ein hohes passives Einkommen.

Eine Immobilie ist außerdem ein Vermögenswert, der zwei weitere Vorteile hat: Erstens kann sie vor Inflation schützen, der Wert bleibt schließlich bestehen. Zweitens besitzt eine Immobilie kein Preisschild, das dir jeden Tag den Gegenwert anzeigt. Etwas, das Aktien und ETFs zu einer psychologischen Herausforderung werden lassen. Auch das ist nicht zu unterschätzen.

Rendite ist gerade bei einer vermieteten Immobilie hervorragend möglich. Allerdings ist das eben auch mit einem gewissen Klumpenrisiko verbunden.

Passives Einkommen: ETF vermutlich der einfachere Weg

Wer daher ein passives Einkommen aufbauen möchte, der sollte bedenken: ETFs sind der einfachere, alltäglichere Weg. Auch Immobilien können jedoch Einkünfte generieren und zwingend dich vermutlich, etwas mehr in die Vollen zu gehen. Was du persönlich attraktiver findest? Im Endeffekt natürlich deine Entscheidung.

Der Artikel Passives Einkommen: ETF oder Immobilien die bessere Lösung? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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