Du möchtest ein passives Einkommen aufbauen ohne viel Heckmeck? Vielleicht sollten wir an dieser Stelle das Wörtchen Heckmeck etwas näher definieren. Im Endeffekt dürfte es darum gehen, sich auf starke Einkommensquellen zu konzentrieren, ohne einen langen Auswahlprozess zu tätigen. Klingt das interessant für dich? Umso besser.

Denn es gibt einige Alternativen, mit denen man ein passives Einkommen aufbauen kann. Und, ja, ohne viel Heckmeck. Lass uns im Folgenden einmal schauen, welche das sind und warum der Aufwand hierbei deutlich geringer sein kann.

Defensive Dividendenaktien für passives Einkommen

Eine erste Alternative, um ein passives Einkommen ohne viel Heckmeck aufzubauen, sind defensive Dividendenaktien. Wie findet man solche relativ einfach? Man konzentriert sich als Investor auf bestimmte Bereiche des täglichen Bedarfs. Beispielsweise Lebensmittel, Getränke oder auch die Pharmazie. Sowie auf Marken und Produkte, die man selbst kennt und nutzt.

Die Investitionsthese ist eigentlich sehr einfach: Du setzt auf die jeweiligen Produkte. Und mit dir vermutlich viele Millionen weitere Verbraucher. Das heißt, über lange Zeiträume gibt es solide Umsätze und Gewinne. Und damit einhergehend sehr häufig ebenfalls solide Dividenden.

Sich an Dinge zu halten, die man kennt und schätzt, kann einem helfen, ein passives Einkommen ohne viel Heckmeck aufzubauen. Die Analyse betrifft möglicherweise lediglich noch die Aktie oder die Dividende im Speziellen. Das zeigt: Der Aufwand könnte deutlich geringer sein.

Passives Einkommen ohne Heckmeck: ETFs

Eine zweite Möglichkeit, um passives Einkommen ohne viel Heckmeck aufzubauen, ist außerdem ein ETF oder mehrere kostengünstige Passivfonds. Auch hierbei wird man als Investor wenig Aufwand betreiben müssen. Man investiert ganz einfach in den breiten Markt oder eine Auswahl eines Indexfonds. Beispielsweise mit Dividendenthema.

Foolishe Investoren wissen natürlich, dass es bei einem Dividendenfokus um die Qualität der Aktien geht. Kein Zweifel: Das ist ein wichtiger Ratschlag, den jeder Investor stets befolgen sollte. Zudem werfen marktbreite Indizes in der Regel und im Moment zwischen 1 und 3 % Dividendenrendite ab. Das könnte vergleichsweise wenig sein.

Allerdings sind ETFs und ihre Dividenden nicht die einzige Möglichkeit, um ein passives Einkommen aufzubauen. Auch mithilfe von regelmäßigen Teilverkäufen ist das möglich. Das gilt es ebenfalls zu berücksichtigen.

REITs mit einem klaren Dividendenfokus

Zu guter Letzt können außerdem Real Estate Investment Trusts, kurz REITs, eine Option sein, um ein passives Einkommen ohne viel Aufwand aufzubauen. Hinter solchen Namen verstecken sich Immobiliengesellschaften, die aufgrund steuerlicher Privilegien zu hohen Dividendenzahlungen verpflichtet sind. Das könnte eine weitere attraktive Alternative sein.

Warum gibt es auch hier wenig Heckmeck? Ganz einfach: Weil die Dividenden klar der Fokus sind. Zudem setzen Investoren bloß auf einen begrenzten Kreis potenziell infrage kommender Aktien. Das heißt, der Auswahlprozess kann aufgrund des Fokus deutlich schneller ablaufen.

REITs sind daher eine weitere Alternative, um passives Einkommen mit wenig Heckmeck aufzubauen. Aber auch die anderen Alternativen sind absolut nicht verkehrt.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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