Egal was PayPal (WKN: A14R7U / ISIN: US70450Y1038) derzeit anfasst, der Bezahldienst scheint es irgendwie richtig zu machen.

Corona-Profiteur PayPal

Schon seit Jahren wird darüber diskutiert, ob eines Tages das Bargeld aus unseren Geldbeuteln verschwinden könnte. PayPal gehört zu denjenigen, die Konsumenten in Zukunft ein sicheres und einfaches Bezahlen ihrer Einkäufe ohne Bargeld ermöglichen möchten. Im Zuge der weltweiten Corona-Pandemie hat diese Diskussion sogar an Bedeutung gewonnen.

Auch wenn es keine Belege dafür gibt, dass Münzen oder Geldscheine an der Supermarktkasse zu einer Verbreitung von COVID-19 beitragen, dürften viele Kunden, aber auch Geschäfte von sich aus zu Kartenzahlungen übergegangen sein. Darüber hinaus haben Lockdowns und Kontaktbeschränkungen dafür gesorgt, dass besonders viel im Internet bestellt wird.

Egal was PayPal derzeit anfasst, der Bezahldienst scheint es irgendwie richtig zu machen. (Bildquelle: Pressefoto Paypal)

PayPal ermöglicht einfaches Bezahlen

Auch in diesem Punkt steht PayPal mit Rat und Tat zur Seite. PayPal ermöglicht seinen inzwischen knapp 400 Millionen aktiven Kunden die Abwicklung verschiedener Geschäfte – egal, ob diese online, auf einem mobilen Gerät, in einer App oder persönlich stattfinden. Kunden können Geld verwalten, bewegen, senden oder zum Bezahlen nutzen.

Die PayPal-Plattform inklusive Braintree, Venmo und Xoom steht in mehr als 200 Märkten weltweit zur Verfügung. Verbraucher und Händler können Geld in mehr als 100 Währungen empfangen, Geld in 56 Währungen auf ihr Konto abheben und in 25 Währungen Guthaben auf ihrem PayPal-Konto halten. Und nun hat das PayPal-Management ein weiteres lukratives Betätigungsfeld entdeckt – Kryptowährungen.

PayPal schätzt Krypto-User ganz besonders

In den USA können PayPal-Kunden, die auch noch die Kryptowährungen Bitcoin, Ether, Bitcoin Cash oder Litecoin besitzen, diese mithilfe der Venmo App halten, erhalten oder zum Bezahlen verwenden. Das tolle für PayPal: Die Krypto-User sind besonders stark engagiert. So habe laut Unternehmensangaben eine Studie zum Verhalten der Venmo-Nutzer in 2020 herausgefunden, dass 30 Prozent der Venmo-Kunden bereits Kryptowährungen nutzen würden. 20 Prozent hätten die Corona-Pandemie zum Einstieg genutzt.

Außerdem sagte CEO Dan Schulman bei der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen zum ersten Quartal 2021, dass die Hälfte der Krypta-User ihre PayPal-App täglich öffnen würde. Dies erhöht natürlich auch die Wahrscheinlichkeit für Transaktionen. Angesichts dieses Erfolgs will PayPal einen Schritt weitergehen. Für das dritte Quartal ist der Start einer universellen, digitalisierten Geldbörse geplant.

Stärkster Jahresauftakt überhaupt

Dies waren jedoch nicht die einzigen guten Nachrichten, die PayPal im Rahmen der jüngsten Zahlenvorlage und Telefonkonferenz zu berichten hatte. Der Konzern legte die besten Ergebnisse für ein erstes Quartal in der Unternehmensgeschichte hin. Das abgewickelte Zahlungsvolumen legte um 50 Prozent auf 285 Mrd. US-Dollar zu. Die Umsatzerlöse kletterten um 31 Prozent auf 6,03 Mrd. US-Dollar.

Zudem stieg die Zahl der aktiven Accounts um 14,5 Millionen auf 392 Millionen aktive Accounts. Für das laufende zweite Quartal stellt PayPal ein Wachstum des Zahlungsvolumens um ca. 30 Prozent in Aussicht, während die Umsatzerlöse um etwa 20 Prozent zulegen sollen. Außerdem liegt das Ziel neuer aktiver Accounts im Gesamtjahr 2021 bei 52 bis 55 Millionen.

FAZIT

Die PayPal-Aktie hat nach der jüngsten Kursrallye eine Verschnaufpause eingelegt. Auch weil der Hype rund um die sogenannten „Stay-at-Home“-Trades im Zuge der Corona-Impfprogramme etwas abgenommen hat. Zukunftsbereiche wie Krypto oder E-Commerce sollten jedoch der PayPal-Aktie bald wieder Schwung verleihen.

Anleger, die von dem Anhalten des Aufwärtstrend bei Paypal überzeugt sind, können mit einem Long-Zertifikat (WKN: MA3NR0 / ISIN: DE000MA3NR01) auch gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

Bildquelle: Pressefoto Mastercard

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