Die Pharmaunternehmen Pfizer und Moderna sind optimistisch, dass ihre Impfstoffe auch sowohl gegen die neuen britischen als auch südafrikanischen Varianten des Corona-Virus wirksam sind.

So äußern sich die beiden Pharmamanager

„Wir gehen davon aus, dass wir geschützt sind“, teilte Moderna-Manager Tal Zaks am Mittwoch bei einer EU-Gesundheitskonferenz mit. Falls es nötig sein werden, könnte aber auch innerhalb von Wochen eine neue Variante des Impfstoffs hergestellt werden.

Der Pfizer-Chef Albert Bourla erklärte, dass man auf weitere Untersuchungsergebnisse zur Wirksamkeit des gemeinsam mit Biontech entwickelten Impfstoffs gegen die Virusvarianten aus Großbritannien und Südafrika warte. „Wenn Sie nach meiner Meinung fragen: Ich denke, dass die Ergebnisse positiv sein werden“, so Bourla in derselben Veranstaltung der Europäischen Volkspartei.

Die beiden neuen Varianten des Virus sind nach ersten Erkenntnissen ansteckender als die bekannte erste Variante. In Großbritannien hat dies zu einer neuen großen Pandemiewelle geführt. Die Bundesregierung Deutschland ist sehr besorgt und bemüht sich, die Verbreitung der Mutationen einzuschränken.

Weitere Details zu den Impfstoffen 

Die beiden Pharmamanager versprachen auch weitere Details zu ihren Impfstoffen öffentlich zu machen. Entsprechend teilte Bourla mit, dass im nächsten Monat Daten zu der Frage vorhanden sein könnten, ob der Impfstoff des Duos Biontech/Pfizer neben der Erkrankung Covid-19 auch die Übertragung des Virus verhindere. Zaks sagte, es werde genau beobachtet, wie lang der Impfschutz anhält. „Es sollte mindestens ein Jahr sein, vielleicht länger“, erklärte er.

Die beiden Unternehmen sind die ersten, die für ihre Corona-Impfstoffe eine Zulassung in der EU erteilt bekamen. Inzwischen werden die Vakzine in der EU verabreicht – darunter auch in Deutschland.

So reagiert die Börse

Unterdessen verliert das Moderna-Papier 0,81 Prozent auf 123,53 Dollar im US-Handel und die Pfizer-Aktie 1,17 Prozent auf 36,75 Dollar.