Der Wasserstoff- und Brennstoffzellenproduzent Plug Power hat große Ziele für das kommende Jahr. Mit einer weiteren Partnerschaft will sich das Unternehmen in Asien vergrößern. 

Joint Venture im fernen Osten 

Ehrgeiziger könnte Andy Marsh, Chef von Plug Power, kaum sein: Sein Ziel ist es, globaler Marktführer in seiner Branche zu werden. Dafür setzt der amerikanische Wasserstoff- und Brennstoffzellenproduzent auf Expansion. Bereits im Oktober gründete Plug Power ein Joint Venture mit der südkoreanischen SK Group. Diese ist ein angesehener Partner in Fernost und könnte Plug Power die Chance auf ein starkes Umsatzwachstum bieten.

Die Plug Power Aktie 

Im Oktober erlebte das Wertpapier von Plug Power nach diesen positiven Neuigkeiten einen Aufwärtstrend, der bis Ende November anhielt. Mit 39,41 Euro erreichte die Aktie ein Hoch, dass es seit Anfang des Jahres nicht mehr gegeben hatte. Doch dann flachte der Kurs ab und fiel in den letzten Wochen auf rund 25 Euro ab. Über die Feiertage erholte sich das Papier wieder etwas von dieser Korrektur und die Bullen konnten für Stabilisation sorgen. Aktuell notiert Plug Power bei 24,27 Euro (Stand: 30. Dezember, 14 Uhr). 

Plug Power

Mit diesem Unternehmen beginnt nun eine weitere Partnerschaft 

Nun wird das Unternehmen eine weitere Partnerschaft eingehen, um den asiatischen Wasserstoff- und Brennstoffzellenmarkt anzutreiben, wie der Aktionär berichtet. Dabei freut sich Andy Marsh auf die Zusammenarbeit mit einem Elektroautohersteller: „Plug Power hat sich zum Ziel gesetzt, seine globale Präsenz zu erweitern, um den asiatischen Wasserstoff- und Brennstoffzellenmarkt zu stimulieren. Wir wissen, dass dies einer der am schnellsten wachsenden Märkte der Welt ist und glauben, dass diese Partnerschaft mit Edison Motors den Weg zum Erreichen der globalen Klimaneutralität ebnen wird.“

Zusammen mit dem koreanischen Unternehmen will Plug Power im kommenden Jahr einen Wasserstoffbetriebenen Stadtbus bauen, welcher mit dem Brennstoffzellenmotor von Plug Power betrieben werden soll. Der Prototyp könnte laut den beiden Konzernen im zweiten Halbjahr 2022 fertiggestellt werden. 

Zurück nach Norden im neuen Jahr? 

Bislang gibt es nur eine Handvoll elektrisch betriebener Busse in Südkorea. Das bedeutet ein hohes Nachfragepotenzial für das Vorhaben von Plug Power und Edison Motors. Außerdem wollen die beiden unternehmen künftig auch an Drohnen, Trucks und Schiffen arbeiten. Zu konkreten Projekten gibt es jedoch derzeit noch keine Informationen. 

Für Investoren von Plug Power dürfte 2022 ein spannendes Jahr voller Möglichkeiten werden. Trotzdem lässt sich mit Blick auf den aktuellen Kurs derzeit noch kein erneuter Aufwärtstrend verzeichnen. Entspannung bringt laut dem Aktionär erst die Überwindung der 200-Tage Linie bei umgerechnet 2,70 Euro. 

/aw