Regierungsexperten fordern Frankreich auf, Cannabis zu legalisieren. In einem Bericht des Council of Economic Analysis (CEA) wird empfohlen, ein Monopol für die Produktion und den Vertrieb von Cannabis zu schaffen. Das derzeitige Verbot sei "ein Misserfolg". Die Ökonomen sagen, der Schritt würde dazu beitragen, den Schmuggel und Schwarzhandel zu bekämpfen und deutlicher zu begrenzen. Außerdem könnte der Schritt jedes Jahr bis zu 2,8 Milliarden Euro Steuereinnahmen bringen und bis zu 57.000 Arbeitsplätze schaffen. Statistiken aus dem Jahr 2016 zeigen, dass 41,4% der Franzosen zwischen 15 und 64 Jahren Cannabis schon mal probiert haben - mehr als das Doppelte des europäischen Durchschnitts.

 

Cannabisradar.de

CEA ist eine unabhängige Organisation, deren Hauptaufgabe darin besteht, den Präsidenten und den Premierminister des Landes in verschiedenen Wirtschaftsfragen zu beraten. Die führenden Analysten des Berichts, die Ökonomen Emmanuelle Auriol und Pierre-Yves Geoffard, versuchen, die führenden Politiker in Frankreich davon zu überzeugen, dass eine vollständige Legalisierung nicht nur steuerlich von Vorteil ist, sondern es dem Staat auch ermöglicht, die Kontrolle über den Cannabismarkt zu erlangen, der derzeit in der Hand von Kriminellen ist. Nachdem der Vorschlag veröffentlicht wurde, wurde er von vielen Ärzten, Ökonomen und Politikern unterstützt.

 

Jetzt unseren kostenlosen Newsletter abonnieren – mit detaillierten Informationen, Marktkommentaren, Musterportfolio und Handelssignalen zum Cannabismarkt

 


Frankreich hat bekanntermaßen sehr strenge Gesetze über den Besitz und die Verwendung von Cannabis. Die derzeitige Regierung ist offen für Gesetzesänderungen. Im November 2018 wurde die Strafe für den Besitz auf nur 200 € Geldstrafe herabgesetzt, was ein Gesetz aus den 1970er Jahren ersetzte, dass eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und höhere Geldstrafen für illegalen Drogenbesitz und -konsum vorsah. Trotz alledem liegt Frankreich bei illegalem Drogenkonsum (einschließlich Cannabis) an der Spitze in Europa, insbesondere bei Teenagern.

Der Vorschlag von CEA löste in Frankreich eine weitere Diskussion über die Vorteile von medizinischem Cannabis und Cannabis zum Freizeitvergnügen (recreational aus. Die öffentliche Reaktion kam letzte Woche von Verkehrsministerin Elisabeth Borne, die bestätigte, dass der französische Staat immer noch gegen die Legalisierung von Cannabis für den Freizeitgebrauch ist. In Bezug auf medizinisches Cannabis führt die Regierung derzeit eine offizielle Studie über seine Vorteile durch. Die Studie sollte vor Ende 2019 abgeschlossen sein.

 

Das Redaktions-Team vom Cannabisradar.de beobachtet und analysiert für Sie den Cannabissektor. Profitieren Sie von unserem über Jahrzehnte aufgebauten einzigartigen Netzwerk aus Brokern, Analysten und Branchenkennern!

 

Jetzt unseren kostenlosen Newsletter abonnieren – mit detaillierten Informationen, Marktkommentaren, Musterportfolio und Handelssignalen zum Cannabismarkt

 

 

Wir versorgen Sie mit den wichtigsten News aus dem Cannabissektor, lesen Sie gerne auch unsere anderen Beiträge:

 


++++ Werbung/Anzeige Ende++++

Haftungshinweis/Disclaimer

Die Markets Inside Media GmbH und ihr Portal Börsennews.de sind nicht für die als Werbung/Anzeige gekennzeichneten Texte und Bilder verantwortlich und machen sich den Inhalt der Werbung/Anzeige nicht zu Eigen.

Verantwortlich für den Inhalt der Werbung/Anzeige ist allein der jeweilige benannte Herausgeber der Werbung/Anzeige. Eine inhaltliche Kontrolle der als Werbung/Anzeige gekennzeichneten Inhalte durch die Markets Inside Media GmbH und ihr Portal Börsennews.de findet nicht statt. Die Markets Inside Media GmbH und ihr Portal Börsennews.de übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben.

Es handelt sich bei der Werbung/Anzeige um keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der Wertpapiere seitens der Markets Inside Media GmbH. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und - je nach Art des Investments - sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können.
Wir übernehmen keine Haftung für eventuelle finanzielle Schäden, die durch die in diesem Medium ausgesprochenen Empfehlungen verursacht werden könnten. Die Markets Inside Media GmbH und Ihr Portal Börsennews.de und/oder verbundene Unternehmen, Führungskräfte und/oder Mitarbeiter halten derzeit oder zukünftig Long- oder Shortposition in den in der Anzeige beschriebenen Wertpapieren und/oder Optionen, Futures und andere Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren oder andere Investments, die sich auf von Markets Inside Media und Börsennews.de herausgegebenen Medien beziehen.

Mit der Nutzung der Angebote des Portals Börsennews.de akzeptiert der Nutzer die Nutzungsbedingungen/Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die unter www.boersennews.de/service/agb abrufbar sind.
AGB | Impressum | Datenschutz