AUGSBURG (dpa-AFX) - "Augsburger Allgemeine" zu Menschenrechtsverletzungen in Katar:

"Die Fifa feiert sich dafür, dass es minimale Fortschritte in Katar gibt, seit man die Weltmeisterschaft im Jahr 2010 an das kleine Land verkauft hat. Und immer wieder das Argument, dass nun das Flutlicht der Weltöffentlichkeit auf Katar gerichtet ist und dass nur deswegen die Menschenrechtsverstöße einem breiten Publikum bekannt sind. Dass sich wegen der Vergabe die Lebensbedingungen für Wanderarbeiter, Homosexuelle und Frauen verbessern. Die Geschichte zeigt: Unfug. Weder China noch Russland haben sich nach WM und Olympia gewandelt. Fifa und IOC vergeben ihre Großveranstaltungen nicht unter dem Gesichtspunkt, wo gesellschaftlicher Fortschritt und demokratischer Wandel wünschenswert wären. Ansonsten fänden die nächsten Olympischen Spiele in Nordkorea statt."/yyzz/DP/he