FREIBURG (dpa-AFX) - 'Badische Zeitung' zur Astrazeneca-Freigabe

Viele werden (.) höchst erfreut sein, dass Bund und Länder das Mittel von Astrazeneca freigeben. Jeder kann es dann vom Hausarzt bekommen. Und alle, die den ersten Astrazeneca-Piks schon hatten, müssen nicht zwingend neun bis zwölf Wochen auf den zweiten warten. Ärzte dürfen den Abstand verkürzen, womit für viele die Freiheit früher als gedacht zurückkehrt. Heikel ist jedoch, dass Astrazeneca den besten Schutz bei einem langen Intervall zwischen den beiden Spritzen bietet. (.) Jetzt können alle nur hoffen, dass die von Spahn forcierte Freigabe von Astrazeneca nicht in zwei oder drei Wochen an massiven Nachschub-Problemen scheitert. Und auch, dass Spahns zweiter und höchst willkommener Plan Hand und Fuß haben wird: Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren sollen - sofern die Zulassung es erlaubt -, im Juni mit Biontech/Pfizer geimpft werden können./yyzz/DP/zb