BERLIN (dpa-AFX) - "Berliner Morgenpost" zu Erste Hilfe an Schulen:

"Die Forderung der FDP, Erste-Hilfe-Lehrgänge in die Schulen zu holen, ist ein guter Schritt. Das gibt Kindern ab der siebten Klasse die Möglichkeit zu lernen, wie sie mit sicheren Handgriffen unter Umständen ein Leben retten. Es ist ein Stück Praxis im theoretischen Schulalltag, von dem die Kinder ihr Leben lang profitieren können. Den Katastrophenschutz ebenfalls in den Schulalltag zu integrieren, wie die FDP es fordert, ist dagegen deutlich schwieriger. Eine Katastrophe kann ein Brand sein, eine Flut, ein Sturm, eine Pandemie, ein Krieg, ein Amoklauf - jede dieser Situationen verlangt ein ganz besonderes Verhalten. Deshalb kann ein verpflichtender Projekttag "Katastrophenschutz" für Schüler zwischen der ersten und neunten Klasse dem auch kaum gerecht werden. Hier sollte man lieber darauf vertrauen, dass die Lehrer in den Schulen aktuelle Entwicklungen thematisch in ihren Unterricht aufnehmen. Wenn dazu dann noch weiterhin das praktische Verhalten geübt wird, reicht das völlig aus."/al/DP/he