BERLIN (dpa-AFX) - "Berliner Morgenpost" zu klimafreundlichem Stadtumbau:

"Wer die Gelegenheit hat, sich trotz Corona in europäischen Städten umzusehen, erkennt: Der Autoverkehr wird nicht nur in Berlin aus der Innenstadt verdrängt. Der bisweilen geäußerte Vorwurf, die rot-rot-grüne Verkehrspolitik mache Berlin zu Posemuckel, geht völlig fehl. Im Gegenteil: Mit der Neuaufteilung des öffentlichen Raumes, dem Versuch, dem Rad- und Fußverkehr mehr Platz zu verschaffen und Betonwüsten zu entsiegeln, befindet sich die Hauptstadt in guter Gesellschaft. Dass die Grünen mit ihren Vorstellungen einer grünen, autoarmen und klimafreundlichen Stadt vorauseilen, ist wenig überraschend. Entscheiden wird sich die Zukunft der Städte aber nicht an der Umgestaltung einzelner Orte, sondern daran, ob das System Stadt mit seinen vielen Bedürfnissen nach Mobilität funktioniert."/yyzz/DP/he