BERLIN (dpa-AFX) - "Berliner Morgenpost" zu Pflegeheimen:

"Es war ein TV-Beitrag kurz vor Ostern, er war traurig. Der Plot in Kürze: Tochter (um die 60) besucht Mutter (um die 80) im Seniorenheim. Die Jüngere versucht, der Älteren klarzumachen, dass sie zum Schutz der alten Dame nicht länger als eine Stunde bleiben könne. Da lässt die Mutter den Kopf hängen, jede Lebenskraft scheint zu weichen. Es ist schwer für die alten Menschen- seit 14 Monaten werden sie isoliert. Mit der Impfung sollte alles besser werden. Aber Lockerungen kamen nur im Schneckentempo. Verbände wie die Caritas kritisieren das und wünschen sich mehr Mut der Regierenden. Schutz ist wichtig, keine Frage. Aber die Privatsphäre der alten Menschen darf nicht vergessen werden. Familie kann trotz der Aussicht auf Lockerungen in den Seniorenheimen noch immer nicht richtig stattfinden, das muss sich schnell ändern."/zz/DP/he