BERLIN (dpa-AFX) - "Berliner Morgenpost" zum Handels- und Gastronomiegeschäft:

"All jene Branchen, die mit dem ungestörten Austausch von Menschen, mit Begegnungen, mit Kultur, Kongressen und Events ihr Geld verdienen, sind die großen Verlierer der Krise. Berlin hat das Problem, dass diese Wirtschaftssektoren in der Hauptstadt überproportional vertreten sind. Wenn ein erfahrener Hotelier wie Michael Zehden nun 700 Millionen Euro des Landes für die Hotelbranche fordert, klingt das vielleicht unrealistisch. Aber ohne solche Hilfen werden viele Häuser die Krise nicht überleben, Tausende Menschen werden arbeitslos und kosten den Staat Geld in Form von Sozialleistungen. Die 150.000 Euro, die der Bund maximal den Mittelständlern im neuen Hilfspaket zusagt, reichen hinten und vorne nicht. Insofern ist es wohl unausweichlich, dass Berlin bei der Unterstützung der offenkundig coronageschädigten Branchen der Stadt nachlegt."/yyzz/DP/he