BERLIN (dpa-AFX) - "Berliner Morgenpost" zum Stadtentwicklungsplan:

"Der Senat hat mit fünfwöchiger Verspätung nun doch noch den sogenannten "Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030" verabschiedet. Doch nicht einmal die Senatsriege selbst scheint davon überzeugt zu sein, dass in puncto Wohnungsbau damit ein Durchbruch in den verhärteten Fronten innerhalb der rot-rot-grünen Regierungskoalition erzielt wurde. Bereits nach der Senatssitzung sickerte durch, dass die Dauerfehde zwischen SPD und Linken, Letztere unterstützt von den Grünen, noch längst nicht beigelegt ist. An den wahren Problemen bei der Schaffung von neuem, bezahlbarem Wohnraum geht dieser Streit vorbei. Denn Papier ist geduldig - was zählt, ist die Umsetzung. Und da hinkt der Senat nicht nur seinen Neubauzielen hinterher, sondern knickt auch jedes Mal ein, wenn Bürgerinitiativen gegen Bauvorhaben auf die Straße gehen."/yyzz/DP/he