BERLIN (dpa-AFX) - "Berliner Zeitung" zum Infektionsschutzgesetz:

"Letztlich geht es auch hier darum, Verantwortung zu übernehmen. Jeder Einzelne muss sich in unserer neuen Corona-Normalität überlegen, wie er sich und andere schützt. Jetzt und vielleicht in jedem Winter der nächsten Jahre. Durch Impfungen, Abstand und manchmal mit Zuhausebleiben. Der Staat muss uns schützen in Situationen, wo wir das nicht selbst tun können, in denen wir die Gefahren nicht überblicken können. Dafür gibt es das Infektionsschutzgesetz. Es muss besser werden, ohne die Rechte der Bürger mehr als nötig zu beschneiden. Das ist ein großer Anspruch an ein Gesetz und es wird Scharen von Juristen und Epidemiologen weiterhin beschäftigen, die Rechtslage der Lage im Land immer wieder anzupassen. Aber ein Ausnahmezustand hilft eben auf Dauer nicht weiter. Das führt nur zu Ungerechtigkeit und hat am Ende vor Gerichten dann auch keinen Bestand."/yyzz/DP/nas