OELDE (dpa-AFX) - "Die Glocke" zu Badeunfällen und Schwimmfähigkeit:

"Übermut und mangelnde Vorsicht sind das eine. Dass für die Jüngsten an den Schulen immer weniger Schwimmunterricht erteilt wird und coronabedingt auch die Zahl der Schwimmkurse in den vergangenen Jahren stark rückläufig war, kommt erschwerend hinzu. Sollten aufgrund der Gaskrise massenhaft Schwimmbäder im Herbst und Winter schließen, werden noch mehr Mädchen und Jungen Nichtschwimmer bleiben. Es ist zu wünschen, dass es so weit nicht kommt, dass stattdessen eher die Wassertemperatur in den Bädern etwas abgesenkt wird. Denn je früher man schwimmen lernt, desto leichter fällt es einem. Das sollten sich gerade die Eltern bewusstmachen. So lange es an Schwimmunterricht und -kursen mangelt, bleibt ihnen nämlich nichts anderes übrig, als für den Nachwuchs selbst zum Schwimmlehrer zu werden."/yyzz/DP/he