BERLIN (dpa-AFX) - "Die Welt" zum Debattenklima in Deutschland:

"Die bürgerliche Welt von Freiheit und Eigenverantwortung hat den Kulturkampf verloren. Auch, weil sie ihn nie angenommen hat. Die öffentlich-rechtlichen Medien, der vorpolitische Raum, die steuerfinanzierten Institute und NGOs, die Universitäten und die subventionierten Kulturbetriebe haben sich in den vergangenen Jahren zu einer perfekt geölten Maschinerie entwickelt. Neu ist die Rolle der Linken. Sie ist zur Verklärerin staatlichen Handelns geworden und fordert eine CDU-Kanzlerin zum Durchregieren auf. Aktuell geht es um die Ausrottung des Virus. Danach lauern andere Konflikte, die sie ähnlich radikal und autoritär "gelöst" sehen wollen: Klimasünden, politisch Unkorrektes, die falsche Sprache, das, was sie für Rassismus halten."/ra/DP/jha