HAMBURG (dpa-AFX) - "Die Zeit" zum Islamismus:

"Die große Mehrheit der europäischen Muslime lehnt Gewalt strikt ab. Die Zeichen für einen religiös begründeten Separatismus allerdings sind beunruhigend. Doch Einheit in Vielfalt, das ist Europas Wesenskern. Ihn gilt es zu verteidigen. Terror führt zu Einschüchterung, er führt dazu, dass wir relativieren, verharmlosen, zurückweichen. Schritt für Schritt erodieren so die Fundamente unserer freiheitlichen Gesellschaft. Kritik am Islamismus und am politischen Islam wird schnell als Islamophobie denunziert. Das ist die Strategie der Islamisten: Sie bringen Kritiker gezielt in den Verdacht, Islamhasser zu sein, sie rücken sie in die Nähe des Rechtsextremismus, sie unterbinden eine offene Diskussion über die Gefahren des politischen Islams. Doch die Demokratie muss wehrhaft sein, wenn sie überleben will. Und sich zu wehren beginnt damit, zu benennen, was ist."/DP/jha